Kolumne

Vielleicht wird sich der geneigte empulsiv-Leser über die folgenden Zeilen wundern, denn üblicherweise wird hier eher rezensiert, berichtet und ausgefragt. Aber schon seit Wochen, vielleicht sogar seit Monaten, beschleicht den handelsüblichen EM-Fan das Gefühl, dass der nationale Trend zu Wiederbelebung eines niedergehenden Musikgenres, so langsam Formen angenommen hat und man den vielen Guerilla-Kämpfern (zur Erhaltung "traditionell" syntetisch-erzeugter Musik) gratulieren kann, dass ihr virales Marketing nicht nur erfolgreich ist, sondern sogar Tendenzen zur Expansion zu erkennen sind. Sicher, die Menge der CD Verkäufe ist immer noch rückläufig und man sollte weiterhin als EM-Musiker nicht unbedacht den Brot-und-Butter-Job an den midifizierten Nagel hängen, aber Madonna, Lady Gaga und Co. gehts da auch nicht besser. Selten zuvor mussten sie so hart für ihr Geld arbeiten und ihre verglitzerten Körper auf den Mehrzweckhallen dieser Welt zur Schau stellen, um die fehlenden Einnahmen durch Tonträgerverkäufe zu kompensieren. Ergo, den EMlern geht es also in dieser Hinsicht auch nicht schlechter oder besser, als den Marktprimi (oder heisst es doch Primusse).

Aber was verleitet nun zu der Annahme, dass es tatsächlich einen Grund gibt, die Essenz der Zeilen positiv ausfallen zu lassen? Worin besteht der Glaube, dass die lange Zeit ohne Trenklers "Schwingungen" endlich wieder anfängt, größere Sinus-Wellen in den Plusbereich zu schlagen? Nun, dafür bedarf es einer genaueren Betrachtung, um dies zu erklären und zu verstehen...

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