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Raum und Zeit…! Raum – die schon unter Kennern und Liebhabern der elektronischen Musik längst zu einem zweiten Zuhause gewordene Kuppel des Planetariums. Zeit – zu genießen und zu entspannen, und in einer unvergleichlichen Atmosphäre dem Alltag entfliehen.
Wieder einmal ein vielversprechendes Konzert im Planetarium Bochum. Dieses Mal mit „Art of Infinity“ und „Gandalf“. Und wieder einmal dieses Gefühl, mittendrin zu sein – in Raum und Zeit. Aber dieses Konzert am 03.11. 2012 war etwas Besonderes.
Zwar schon lange Zeit fester Bestandteil der elektronischen Musikszene, doch noch nie live aufgetreten, hat „Art of Infinity“ mit ihrem Bühnendebüt das Konzert eröffnet und den Abend so zu einer großartigen Premiere werden lassen. Da ich die Band bis dato leider noch gar nicht gehört hatte (mea culpa…), war ich sehr gespannt auf diesen Auftritt. Gleichzeitig haben die sechs Musiker ihr neues Album „Raumwerk“ vorgestellt und so gleich für mehrere Neuheiten im altehrwürdigen Planetarium gesorgt. Man durfte also gespannt sein…!
Und was dann kam, hatte ich so nicht erwartet! Nachdem ich nach den ersten Takten noch dachte: Na, ja – irgendwie schon mal gehört, klingt wie… doch dann kam Schlag auf Schlag eine Überraschung nach der anderen! „T ´N´ T“ – Thorsten and Thorsten mit ihrer Band brachten es fertig, die verschiedensten Musikstile der letzten 30 Jahre in einer Art und Weise zu verknüpfen und zu kombinieren, dass man immer, wenn man glaubte, einen Stil zu erkennen, schon wieder etwas völlig neues und anderes kam.

Synthesizer-Sequenzen und Effekte wie von „Jean-Michel Jarre“ in den späten 70ern und frühen 80ern, aufgelockert durch jazzige Elemente, dann wieder glaubte man „Tangerine Dream“ zu hören und schon fühlte man sich an „Kraftwerk“ erinnert. War das nicht eben „Schiller“…?! Aber nie wurde eine typische Musikrichtung oder ein anderer Interpret kopiert. Und dann die Kombination von Computerklängen mit akustischen Instrumenten wie dem Saxophon…! So war dann auch für jeden Geschmack etwas dabei und die Abwechslung und die Vielseitigkeit der Musiker ließen dieses Konzert zu einem einmaligen Erlebnis werden. Optisch untermalt von einem Meteoritenhagel in slow motion am Sternenhimmel des Planetariums, und animierten Bubbles, die von der Kuppel auf das Publikum zu stürzen schienen, sowie dem kompletten Sternenhimmel rundeten das Ganze ab und ließen den Zuschauer schweben in einer mit Musik gefüllten Blase aus Raum und Zeit.

Die Krönung jedoch waren die beiden Sängerinnen, die mit ihren Stimmen die Erdbeeren auf dem Sahnehäubchen waren!
Liebe Mitglieder von „Art of Infinity“ – ich hoffe, Ihr habt mit Eurem Debüt den Grundstein für eine lange Tradition von Auftritten im Planetarium Bochum gelegt, denn ich denke, Ihr habt dort ab sofort einen festen Stamm von alten und neuen Fans, die Euch von nun an regelmäßig live auf der Bühne erleben wollen! 

Udo Hermann (UH3 auf LAst FM)

Der komplette Bericht von "uh3":
www.lastfm.de/user/uh3/journal/2012/11/05/5nsgvm_raum_und_zeit

 

 

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