raumzeitneu

Das neue Raumzeit Festival findet nicht wie ursprünglich geplant an der Hagener Sternwarte statt, sondern im IBZ auf dem Campus der Uni Dortmund. Am 3 September kommen Battery Dead, Ma Easy, Sonemark, Matzumi und Stefan Erbe zusammen, um das offene Konzept des "Raumzeit-Themas" weiterzuführen. Unterstützt wird die Veranstaltung durch Codos Traumreisen auf Eldoradio, die das Event begleiten und daraus eine Sondersendung machen werden. Raumzeit wurde erstmalig von Stefan Erbe an der Hagener Sternwarte initiert und wird nun an neuer Stelle seine Fortführung finden. Der Eintritt zur Veranstaltung wird frei sein und neben den musikalischen Highlights bietet das Event noch weiteres Rahmenprogramm. Weitere Details in Kürze.

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Rezensionen

Polo & Pan - Caravelle (DL-Ed)

Polo & Pan - Caravelle (DL-Ed)

EM-Tellerranddrüberschauer, die sich auch ausserhalb der traditionellen Normen synthetischer- und hauptstadtursächlicher-Musikkunst bewegen, mögen sich bei dem französischen Duo Polo & Pan, an frühere Tunes der belgischen Ausnahmekönner Telex erinnert fühlen. Vocales Vocoding trifft auf zerfrickelte Rhythmen und suggeriert dabei die mögliche Kooperation diversester linksvomrhein-Elemente. Mal Zuckersüß, mal konsequent quer. Wahrhaftig, ein interessantes Bokeh an Sounds und Stimmen, in das auch ungeübte EM-Hörer ruhig mal reinhören dürfen. Könnte sogar Spass machen. http://ekleroshock.com/artist/polo-pan/ Stefan Erbe

Magazin

Spaceworks 2018 - Die Zukunft im Blick

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Ein Berggipfel ist der richtige Ort, den Blick in alle Richtungen schweifen zu lassen. Im übertragenen Sinne gesehen, hatte Stefan Erbe mit der Sternwarte Hagen den perfekten Ort gewählt, mit "Spaceworks 2018" auf sein musikalische Schaffen der vergangenen Jahre zurückzublicken, und gleichzeitig eine Ausblick auf das zu gewähren, was in den nächsten Monaten von ihm zu erwarten sein wird.

Romantic Warrior 4 - Krautrock-Dokumentation

Romantic Warrior 4 - Krautrock-Dokumentation

Die Filmemacher Adele Schmidt und José Zegarra Holder von Zeitgeist Media, eine Video Produktion Firma in Washington DC, arbeiten derzeit an dem Dokumentarfilm „Romantic Warriors IV – Krautrock“ (Teil 1 Teil 2). Der Film ist die vierte Dokumentation in der Dokumentarfilmreihe über Progressive Rock Musik. Der Film befindet sich derzeit im Schnitt und wird in Januar 2019 herauskommen....

Wenn die Maschinen wieder zum Leben erwachen

Wenn die Maschinen wieder zum Leben erwachen

Mitten im eher ereignisarmen August tauchte auf dem Event-Kalender von EMpulsiv "Controled Voltage" auf. Hinter diesem Titel versteckte sich ein Konzert von Uwe Rotluff alias WellenVorm. Uwe wohnt und arbeitet aus Chemnitz, ein Konzert hier bei uns "im Westen" ist für ihn also schon mit einer größeren Anreise verbunden und etwas besonderes. Durch sein zweites Album "Petrified Forest" war ich...

Kolumne

Kostenlos aber nicht umsonst

Viele der Empulsiv-Leser sind sicher auch oft als Besucher unterwegs und genießen neben den üblichen Festivals, immer wieder auch mal dass eine oder andere kostenlose Event, die es allerdings (mittlerweile) immer seltener zu finden gibt. Ausnahmen waren in der Vergangenheit beispielsweise einige Schallwende Konzerte (www.schallwen.de), Einladungen des Künstlerateliers Güterhallen oder eine überschaubare Menge an kleinen Veranstaltungen, die oft durch die handelnden Musiker beworben und umgesetzt wurden. Der Trend, nicht mehr ausschließlich für "Umme" aufzutreten, scheint sich immer mehr zu etablieren, obwohl nichts dagegen spricht, auch mal Konzerte gegen freien Eintritt zu organisieren. Die lohnen sich zumeist dann, wenn die Aussicht auf umfangreiche Besucherzahlen ausbleiben könnte oder es einen Sponsor gibt, der das Salär für die Musiker aufbringen kann. So wohl geschehen am 19.5. im Planetarium in Brüssel, zu dem über 200 Besucher freien Eintritt hatten und u.a. zu Ron Boots und Galactic Underground lauschen konnten, ohne einen Euro dafür bezahlen zu müssen.
Die Prognose, dass nun zukünftig kein Besucher mehr für ein Konzert unterm belgischen Sternenhimmel zahlen werden wird, ist ebenso unwahrscheinlich, wie die Vermutung, dass nun alles dort umsonst zu bekommen ist. Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen Musikevents die demnächst noch umgesetzt werden oder ihre Fortführung finden, egal ob in NRW, Belgien oder sonstwo in Europa. Das Angebot von guten Veranstaltungen hat sich nicht nur etabliert, sondern auch in ihrer Qualität stetig verbessert. Die Besucherzahlen (ja, leider noch nicht überall) sind stabil und der Querschnitt der Fans ist mit der gebotenen Kunst wohl auch zufrieden.
Freuen wir uns also in Gänze über das aktuelle Angebot und den vielschichtigen Optionen, seine Lieblingsmusik live frönen zu können, egal ob gegen Zutrittskohle oder mit freier Admission. Überlassen wir es doch den handelnden Personen selbst zu entscheiden, wie sie es kalkulieren wollen. Wichtig ist doch, dass sich weiterhin ein adäquates Angebot realisieren lässt und sich die Reisenden danach gut Unterhalten gefühlt haben. Ach, und wer den Eintritt eingespart hat, kann ja vielleicht eine Extra-CD am Merch-Stand mitnehmen. Damit unterstützt man sowieso die Künstler. Stefan Erbe

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