raumzeitneu

Das neue Raumzeit Festival findet nicht wie ursprünglich geplant an der Hagener Sternwarte statt, sondern im IBZ auf dem Campus der Uni Dortmund. Am 3 September kommen Battery Dead, Ma Easy, Sonemark, Matzumi und Stefan Erbe zusammen, um das offene Konzept des "Raumzeit-Themas" weiterzuführen. Unterstützt wird die Veranstaltung durch Codos Traumreisen auf Eldoradio, die das Event begleiten und daraus eine Sondersendung machen werden. Raumzeit wurde erstmalig von Stefan Erbe an der Hagener Sternwarte initiert und wird nun an neuer Stelle seine Fortführung finden. Der Eintritt zur Veranstaltung wird frei sein und neben den musikalischen Highlights bietet das Event noch weiteres Rahmenprogramm. Weitere Details in Kürze.

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Rezensionen

Polo & Pan - Caravelle (DL-Ed)

Polo & Pan - Caravelle (DL-Ed)

EM-Tellerranddrüberschauer, die sich auch ausserhalb der traditionellen Normen synthetischer- und hauptstadtursächlicher-Musikkunst bewegen, mögen sich bei dem französischen Duo Polo & Pan, an frühere Tunes der belgischen Ausnahmekönner Telex erinnert fühlen. Vocales Vocoding trifft auf zerfrickelte Rhythmen und suggeriert dabei die mögliche Kooperation diversester linksvomrhein-Elemente. Mal Zuckersüß, mal konsequent quer. Wahrhaftig, ein interessantes Bokeh an Sounds und Stimmen, in das auch ungeübte EM-Hörer ruhig mal reinhören dürfen. Könnte sogar Spass machen. http://ekleroshock.com/artist/polo-pan/ Stefan Erbe

Magazin

Die Schwingungen-Show in der Scheune

Die Schwingungen-Show in der Scheune

Winnies Schwingungen-Party ist seit vielen Jahren ein fester Termin im Kalender des EM-Fans. Es hat zwar nicht jedes Jahr geklappt, in Winnies Garten im Hamm EM-Konzerte im entspannten Rahmen eines Grillfests zu organisieren, aber die Erwartung der Fans ist doch inzwischen so hoch, dass das Team um Frank Gerber, Hans-Herrmann Hess und Co. sich um einen Ersatz bemüht hat, als...

EM-Freuden auf dem britischen Land

EM-Freuden auf dem britischen Land

Gelegentlich sollte es sich der EM-Fan auch einmal leisten, etwas weiter ins Ausland zu einem Konzert oder Festival zu fahren. Man sieht und hört dort nicht nur Musiker, die selten oder gar nicht in Deutschland auftreten, es bietet vor allem die Gelegenheit, Kontakte zu EM-Fans im Ausland zu knüpfen. Im letzten Jahr war ich zu einem der Awakenings-Events in Rugeley...

Eine kosmische Nacht in Brüssel

Eine kosmische Nacht in Brüssel

Ein Festival, das jedes Jahr stattfindet, ist eine schöne Sache. Zwei Festivals, von denen eines in der "Frühjahrs-Saison" liegt und eines nach der Sommerpause im Herbst, sind aber noch besser. Ron Boots setzt dieses Prinzip seit vielen Jahren mit seinem E-Day und E-Live in Oirschot um, und auch der belgischen Elektronik-Szene ist es seit einigen Jahren gelungen, zwei Veranstaltungen pro...

Kolumne

Kostenlos aber nicht umsonst

Viele der Empulsiv-Leser sind sicher auch oft als Besucher unterwegs und genießen neben den üblichen Festivals, immer wieder auch mal dass eine oder andere kostenlose Event, die es allerdings (mittlerweile) immer seltener zu finden gibt. Ausnahmen waren in der Vergangenheit beispielsweise einige Schallwende Konzerte (www.schallwen.de), Einladungen des Künstlerateliers Güterhallen oder eine überschaubare Menge an kleinen Veranstaltungen, die oft durch die handelnden Musiker beworben und umgesetzt wurden. Der Trend, nicht mehr ausschließlich für "Umme" aufzutreten, scheint sich immer mehr zu etablieren, obwohl nichts dagegen spricht, auch mal Konzerte gegen freien Eintritt zu organisieren. Die lohnen sich zumeist dann, wenn die Aussicht auf umfangreiche Besucherzahlen ausbleiben könnte oder es einen Sponsor gibt, der das Salär für die Musiker aufbringen kann. So wohl geschehen am 19.5. im Planetarium in Brüssel, zu dem über 200 Besucher freien Eintritt hatten und u.a. zu Ron Boots und Galactic Underground lauschen konnten, ohne einen Euro dafür bezahlen zu müssen.
Die Prognose, dass nun zukünftig kein Besucher mehr für ein Konzert unterm belgischen Sternenhimmel zahlen werden wird, ist ebenso unwahrscheinlich, wie die Vermutung, dass nun alles dort umsonst zu bekommen ist. Dies gilt im Übrigen auch für alle anderen Musikevents die demnächst noch umgesetzt werden oder ihre Fortführung finden, egal ob in NRW, Belgien oder sonstwo in Europa. Das Angebot von guten Veranstaltungen hat sich nicht nur etabliert, sondern auch in ihrer Qualität stetig verbessert. Die Besucherzahlen (ja, leider noch nicht überall) sind stabil und der Querschnitt der Fans ist mit der gebotenen Kunst wohl auch zufrieden.
Freuen wir uns also in Gänze über das aktuelle Angebot und den vielschichtigen Optionen, seine Lieblingsmusik live frönen zu können, egal ob gegen Zutrittskohle oder mit freier Admission. Überlassen wir es doch den handelnden Personen selbst zu entscheiden, wie sie es kalkulieren wollen. Wichtig ist doch, dass sich weiterhin ein adäquates Angebot realisieren lässt und sich die Reisenden danach gut Unterhalten gefühlt haben. Ach, und wer den Eintritt eingespart hat, kann ja vielleicht eine Extra-CD am Merch-Stand mitnehmen. Damit unterstützt man sowieso die Künstler. Stefan Erbe

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