| Void - Avoidance |
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Stefan Erbe |
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Es gibt einige Künstler, die schon seit einigen Jahren aktiv, aber eher unbemerkt Musik produzieren. Unbemerkt deshalb, weil man sie entweder noch nicht Live gesehen hat oder die Anzahl der produzierten Alben noch nicht so zahlreich waren. Void alias Danyo Romijn gehört auch zu diesen Musikern. Dabei bietet seine Musik eine Besonderheit, die eine größere Anzahl Hörer verdient, denn der Plattenkritiker erfreut sich immer dann über neue Produkte wenn sie eine eigene Stil-Nische gefunden haben, und dazu gehört diese CD zweifelsfrei. Die Versammlung "analoger" Sounds und die Geschichte der 6 Stücke, erzählen über Elemente, Sounds und Kompositionen, die eine konzeptionierte Story beinhalten und viel Kopfkino erzeugen. Aber Avoidance benötigt viel Aufmerksamkeit und echtes Zuhören, ansonsten verpasst man die tragenden Highlights die wohldosiert eine Gesamtstimmung erzeugen, die man bisher noch nicht gehört hat. Natürlich wird man "manchertracks" auch an synthetisierte Streicherklänge frühere Pioniere erinnert, konsumiert die aber gerne, da sie nicht nur als Kopiereffekt alterlichen Grossväter benutzt werden, sondern in der Summe zu einem prima Voidschen Erkennungsobjekt geworden sind. Vielleicht traut sich die Musik demnächst auch mal auf eine Bühne der hiesigen Szene, um sie einem größeren Publikum zu präsentieren. Verdient hat sie es in jedem Fall.