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Das war der Mythos in Münster

Am 4.5. war Mythos (alias Stephan Kaske) im Planetarium in Münster. Er hatte ein Instrumentarium aus verschiedenen Synthies, Vocodern, einer Querflöte, einem der Dudelsack-Flöte nachempfundenen Gerät dabei.

Sein Konzert bestand aus zwei Teilen mit zunächst 6 Stücken, gefolgt von einer Pause. Diese Pause startete er mit einem besonderen Pausenzeichen : Ein einminütiges Querflötensolo von Händel („Mythoett“). An der Querflöte zeigte sich, dass er auch mit akustischen Instrumenten und klassischer Musik eine gute Performance bieten kann - eben ein Multiinstrumentalist.

 
Das war der E-Day 28.4. in Oirschot



Nun der weit gereiste Kolumnist hatte bereits vor einigen Wochen in einer Kolumne auf die spürbaren Veränderungen in der EM-Szene hingewiesen und konnte sich nun auch am vergangenen Wochenende in Oirschot (NL) ein Bild davon machen, ob denn vorherige These auch tatsächlich zutreffend sind. Man könnte glatt meinen, betrachtet man die Besucherzahlen des samstägigen E-Days, wir wären wieder in die "traurige Zeit" der EM zurückgefallen. Ca. 150 (+-) Fans waren zugegen als Booth & Creek, Dinsdale und Picture Palace Music ihre Musik zum Besten gaben und man fiel unweigerlich in den Vergleich zur Herbst Ausgabe des E-Live, die natürlich deutlich mehr Besucher anreisen lies.

 
Das war Sound of Sky am 21.04.2012 im Planetarium Bochum

Planetarium Bochum, ProjektorZum einjährigem Jubiläum der Sound of Sky–Reihe hatte Stefan Erbe am Samstag einen Gast eingeladen. Es war der EM–Musiker Erik Seifert. Beide boten eine Mischung aus Live-Improvisation und vorbereiteten Arrangements. Das Konzert bestand aus drei Teile. Eines der Highlights war eine Abwandlung des Stücks ‚Wunderwerk’ von Stefan Erbe durch Erik Seifert. Dieses Stück behielt seine alte Größe, wurde aber um interessante Aspekte ergänzt.

Die Idee, der Sound of Sky–Reihe gelegentlich einen EM-Festivalcharakter zu verleihen, ist echt gut. Leider war die Resonanz beim Publikum dagegen eher durchwachsen, was wirklich bedauerlich ist. Die beiden Musiker habe ein gutes Konzert dargeboten, welches mehr Zustimmung im Auditorium verdient hätte.

 
Das war das "Asimov-Festival" in Solingen

Solingen ist wahrhaftig keine EM-Weltstadt, verzeichneten wir bisher dort kaum nennenswerte Events in der Sparte "Sequenzing und Co.". Aber dies scheint sich nun dauerhaft zu ändern, denn es ist sehr wahrscheinlich, als könnte sich eine neue Kulturlokalität aufmachen, regelmäßig die Fans in die Güterhallen ins Bergische zu locken. Die versammelten Ateliers und Galerien der ehemaligen "Bahnhofslandschaft" bieten eine bemerkenswerte Stimmung, die geradewegs nach elektronischen Konzerten und Aktionen giert...

 
Das war das Satzvey Castle Festival 2012

Es ist schon eine feste Institution: das EM Festival auf Burg Satzvey, Mechernich, mitten in der schönen Eifel. Dieses Jahr sogar unter einem besonderen Zeichen, da Sabine und Lothar Lubitz im vergangenen Jahr erst das bislang von ihnen betriebene Musiklabel SynGate abgegeben haben, das eng mit dem Festival verbunden war. Die Verbindung steht auch mit dem neuen Betreiber Kilian Schloemp-Uelhoff und das Festival hat in keinster Weise darunter gelitten.


Die Burg Satzvey an sich ist schon ein eleganter Ort für ein solches Festival, verbindet es doch die Tradition mit moderner Instrumentierung. Dabei ist die elektronische Musik des Tages zudem auch schon eher dem traditionellen Stil zuzuordnen. Was beides auf jeden Fall verbindet ist der magische Moment, auch wenn es im Fall des Burgherren- und Rittertum eher eine romantisierte Sicht auf die damaligen Verhältnisse ist.

 
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Raumzeit-Festival

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