Rezensionen

Tigerforest - The Tides of Day and Night

Tigerforest - The Tides of Day and Night

"Frisch, Luftig und Locker" waren die gedanklichen Synonyme die dem Redakteur in den Kopf stießen, nachdem die ersten Tracks von Gunnar Spardels alias Tigerforest neuem Album den Player verliessen. Ein "wirklich gelungen", "exzellent durchkomponiert" und "stimmig vervollständigt" ergänzten im weiteren Verlauf die weiteren Eindrücke. Die Kombination aus Chill, reduziertem Gesang und leichten traditionellen Einflüssen ergibt ein wirklich tadeloses Album, dass uns der Wahl-New Yorker spendiert. Die 13 Stücke passen wunderbar in den stilistischen Spannungsbogen des Albums und erfahren weitere Höhepunkte, wenn zusätzlich eine der Gastsängerinen intoniert. Dass sogar eine eigene Handschrift bzw. ein Trackübergreifender Charakter die Stücke umfassend verbindet, macht das Album zu einem aussergewöhnlichen Release. Für sich in der schmalen Chillout-Ecke noch eine eigene Nische zu finden, haben in letzter Zeit nicht viele Künstler geschafft, Glückwunsch! Jetzt heisst es nur noch die Nische zu verteidigen, dann werden bald auch die "Großen" vorbeischauen. www.tigerforest-music.com

Stefan Erbe 

Magazin

Das war das B-Wave Festival in Heusden Zolder

Das war das B-Wave Festival in Heusden Zolder

Hinsichtlich der weißen EM-Festival-Flecken auf den europäischen Karten ist zu vermelden, dass wir Belgien nun getrost auch streichen können. Denn bereits zum zweiten mal fand das B-Wave-Event in Heusden Zolder statt, zu dem deutlich mehr EM-Fans pilgerten, als im Premierenjahr. Hauptsächlich Niederländer, Belgier und ein paar deutschen EM-Schlachtenbummler konsumierten, dass variable Programm welches von Sensory ++ eröffnet wurde. Seine ruhigen...

Interviews

Im Studio mit Erik Seifert

Im Studio mit Erik Seifert

Auf der beschaulichen Reise durchs Bergische Land kommt man auch durchs ländliche Odenthal, dem Ort in dem das Studio von Elektro-Tüftler Erik Seifert zu finden ist. Der „Pleasure-Sound“, so der Name seiner selbständigen Unternehmung zeichnet sich im besonderen durch die enorme Detailverliebtheit aus, über dass stetig exzellente und knackige Klangdesign und der Tatsache, dass Seifert grundsätzlich Nichts dem Zufall überlässt....

Kolumne

Kolumne: Wo ist bloß die Musik geblieben?

Kolumne: Wo ist bloß die Musik geblieben?

Musik als lebensbegleitendes Element? Erinnerungsgeber für Meilensteine der eigenen Vergangenheit? Klingender Kalender für Situationen, die wir unseren Kindern erzählten? Klar, jeder von uns hat diese Momente, für die er ein Musikstück aus der Kiste kramt und sicher ist, dass es auch dieser Sound war, der den Augenblick oder die Zeit so besonders gemacht hat. Das erste Livekonzert, ein Urlaub in Italien, die großen Liebesschnulzenkatstrophen, das erste Auto … was auch immer! Es gibt sie, die unvergesslichen „Musik meets Emotionen“-Momente! Aber mal ehrlich, lässt dies nicht deutlich nach? Trügt der Eindruck? Haben wir diese Kausalität nicht beinahe verloren? Gibt es immer weniger audiophile Gefühls-Ereignisse die wir in unserem Gedankenspeicher mit uns herumtragen?