Reportage
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Es ist Freitag Nachmittag, fünf Uhr: Alle unangenehmen Probleme, die das Wochenende verderben könnten, sind abgearbeitet, der obligatorische Wochen-Report an den Chef ist geschrieben. Jetzt noch schnell den Rechner herunter fahren, Fiona einpacken und weg bin ich. Aber dieser Freitag ist anders als die übrigen, denn es geht nicht nach Hause. Stattdessen geht es auf die A44 Richtung Norden, und das Ziel ist - wie immer einmal im Jahr - die Dorfkirche in Repelen. Schon seit vielen Jahren geht das alljährliche Konzert von Broekhuis, Keller & Schönwälder über zwei Tage, so dass der Weg am Freitag direkt vom Schreibtisch in die Kirche führt. Die Staus auf dem Weg nach Repelen halten sich heute in Grenzen, nur das Wetter versucht, sich mir mit Macht in den Weg zu stellen. Offensichtlich will der Regengott in diesen Wochen alles nachholen, was er im letzten Sommer vergessen hat - damit auf einer deutschen Autobahn freiwillig Tempo 80 gefahren wird, muss schon einiges passieren. Unter dem Strich habe ich aber doch noch genug Reserve, dass noch Zeit für einen Snack in der Imbissbude um die Ecke - Einlass ist erst um sieben Uhr. Diese Imbissbude, auch wenn ihr Betreiber alle paar Jahre wechselt, ist fast auch schon Teil der Repelener Tradition: Nicht selten trifft man dort den einen oder andere Bekannten aus der Szene, und ab und zu auch einen der Musiker selber.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Das "Schiff" Tangerine Dream, wie es Edgar Froese in seinen Memoiren einmal bezeichnet hat, ist nun schon seit einigen Jahren ohne ihn unterwegs, ohne dabei untergegangen zu sein. Nichtsdestotrotz stehen seine Ideen und Grundsätze immer noch unsichtbar hinter all dem, was Bianca sowie Thorsten, Hoshiko und Ulrich unter diesem "Markenzeichen" tun - Grund genug, die Tradition einer Gedenkveranstaltung um seinen Todestag herum fortzuführen.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Was wäre ein Jahresende ohne das "Hello"-Konzert am Vortag im Planetarium Bochum? Für mich nur eine halbe Sache, und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da. Das in Zusammenarbeit mit den Schallwende-Verein veranstaltete Jahresabschluss-Konzert hat noch nie unter schlechtem Zuspruch gelitten - ganz im Gegenteil, ein ausverkauftes Kuppelrund am 30. Dezember ist der Normalfall. Für "Hello 2019" konnte Sylvia Sommerfeld aber einen ganz besonderen Coup landen und Tangerine Dream verpflichten. Die Resonanz war entsprechend: Gleich zwei Konzerte wurden für diesen Abend angekündigt, und beide waren nach wenigen Tagen ausverkauft.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
B-Wave ist von den "großen" EM-Festivals mit mehreren Konzerten traditionell immer das letzte im Jahr, mit einem Termin Anfang Dezember. Nicht immer schaffe ich es dorthin, stehen in der Adventszeit für mich (und vermutlich auch für andere) noch diverse andere, nicht EM-bezogene Termine an. Diese Jahr hat es aber gepasst, und ich mache mich kurz nach Mittag auf den Weg zum Kulturzentrum "De Muze" in Heusden-Zoldern.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Wir schreiben das Jahr 1985: Helmut Kohl ist gerade einmal seit drei Jahren Bundeskanzler, ich bin von meinem Abitur noch zwei Jahre entfernt, und Johannes Schmoelling verlässt Tangerine Dream, um eine Solo-Karriere zu beginnen. Man sollte es nicht für möglich halten, aber in den 33 Jahren, die seitdem vergangen sind, ist eine lange und beeindruckende Liste von Studioalben zusammengekommen, aber noch kein einziges Solo-Konzert. Das soll sich an diesem Abend ändern. "Zeit - From Wuivent Riet to The Immortal Tourist" ist der ambitionierte Titel des Konzerts, ein Brückenschlag von seinem ersten Solo-Album bis zum aktuellen CD mit Robert Waters. Selbiger wird ihn heute auch auf der Bühne unterstützen.
