Viele erinnern sich sicher noch an die "Cosmic Nights" Konzerte in Belgien. Die 'kosmische Richtung' der elektronischen Musik wurde hier so konsequent gepflegt wie kaum sonst irgendwo, und die dafür gewählte Location war in jedem Jahr eine andere: Mal die Maschinenhalle einer ehemaligen Kohlemine, mal eine frühere Abtei, mal das Planetarium Brüssel. Stets unterstrich die von der Räumlichkeit ausgehende Atmosphäre das kosmische Element. Geistiger Vater und Haupt-Organisator dieser Festival-Reihe war Mark de Wit, der als "RHEA" auftritt und auf "Cosmic Nights" selber für das eine oder andere Highlight gesorgt hat.

2019 markierte das Ende dieser Festival-Reihe. In einer ehemaligen Abtei in Gent versammelte Mark noch einmal seine musikalischen Mitstreiter und verabschiedete sich aus dem 'Veranstalter-Leben'. Die Gründe waren nachvollziehbar: Man wird nicht jünger, und irgendwann kommt der Punkt, an dem man die verbliebenen Kräfte konzentrieren muss. Auftritte als "RHEA" gehörten nach der Corona-Zwangspause wieder dazu: Erst im Herbst des vorletzten Jahres war er bei der "belgischen Nacht" in Rugeley dabei, und hatte keine Mühe gescheut, ein beeindruckendes Setup alter und neuer Synthesizer in den Lea Hall Pavillon zu schaffen. Ein solcher Aufwand ist wichtig für Mark, um seine Musik authentisch - und größtenteils analog - aufzuführen.











