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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Nichts im Leben währt ewig! Das ist eine alte Erkenntnis, die man aber allzu gerne verdrängt. Um so größer ist dann die Überraschung, wenn etwas sein Ende finden soll, das man seit vielen Jahren als Selbstverständlichkeit betrachtet hat. So erging es sicher nicht nur mir, als im Frühjahr dieses Jahres die Nachricht die Runde machte, der Electronic Circus 2026 würde der letzte seiner Art sein.
Wie das kommt? Wir werden nun einmal alle nicht jünger, und wer noch nie an der Organisation eines ähnlich großen Events beteiligt war, wird kaum ermessen können, was an Arbeit dabei so anfällt. Was man nie vergessen sollte: Die wird bei solchen Events in unserer Szene durchweg unbezahlt erbracht. Und so man noch nicht das Rentenalter erreicht hat, muss sie in der Freizeit untergebracht werden.

Sollte es die daraus resultierende 'Torschlusspanik' bei manchen sein, die den Vorverkauf befeuerte? Vielleicht war es aber auch der andere Termin. Anstelle Anfang Oktober, wo auch schon ein großes Event in Oirschot im Kalender in Sichtweite kommt, wurde der Circus dieses Mal in die Mitte des August gelegt. Das ist auf 'halbem Wege' in Richtung Juni, wo in früheren Jahren die EC Summer Edition in Borgholzhausen stieg. Und Mitte August ist im 'Sommerloch', wo kaum andere Termine im Kalender stehen.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Es ist Sommer, es ist Anfang Juli, und für dieses Wochenende steht nicht nur in meinem Kalender ein Termin, den man nicht versäumen sollte: Das alljährliche Grillfest des Schallwende-Vereins! Einen (langen) Nachmittag geht hier Leckeres vom Grill mit Konzerten, Sommerspass und viel Geselligkeit zusammen. Und das alles für einem Betrag, den man eigentlich eher unter 'Registrierungsgebühr' einordnen müsste. Der ist in diesem Jahr zwar auf zehn Euro gestiegen, aber man schaue sich an, was man anderswo für ein vergleichbares Gesamtpaket entrichten müsste.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Seit einigen Jahren ist Tangerine Dream gefühlt auf 'Dauer-Tournee': Selten vergehen zwei oder drei Wochen ohne die eine oder andere Konzert-Ankündigung, und man fragt sich, wie Hoshiko, Paul und Thorsten es daneben noch schaffen, im Studio oder an ihren anderen Projekten zu arbeiten. Wie das kommt? Vielleicht ist immer noch ein Backlog an ausgefallenen Konzerten während der Pandemie aufzuholen. Aber wahrscheinlicher ist, dass Tangerine Dream einfach stark nachgefragt wird, und das weltweit. Verfolgt man die Ankündigungen, dann gehen die Spielorte kreuz und quer über unseren Kontinent und auch weltweit. Einige Hardcore-Fans reisen ihren Lieblingen während einer Tour sogar hinterher. Dafür würde bei mir weder Zeit noch Geld reichen.

Aber wenn einmal wieder ein Termin in meiner Nähe ansteht, dann greife ich gerne zu, um Tangerine Dream wieder einmal live zu sehen und zu hören. Ihre Musik hat mich den größten Teil meines Lebens begleitet. Da möchte man schon gelegentlich sehen, wohin sich die Dinge entwickeln. Und Tangerine Dream hat sich über die Jahre immer wieder neu erfunden und verändert, so wie man das im eigenen Leben auch tun muss.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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Die Geschichte lehrt uns, dass sie sich wiederholt. Dieses gern geäußerte Bonmot trifft natürlich nicht immer zu, hier aber schon. Anno 2017 hatten Steve Baltes und Stefan Erbe ihr zweites Album "Electric Garden" zu einem großen Teil live eingespielt, und das vor Publikum im Vortragssaal der Sternwarte Hagen. Selbiger ist - neben dem Bochumer Kuppelrund - Stefans liebster Auftrittsraum und erzeugt mit seinen knapp sechzig Sitzplätzen eine besondere und intime Atmosphäre für Künstler und Besucher.
Das letzte Album von Stefan und Steve liegt mittlerweile einige Jahre zurück: Als auf der "Four Stories Live Session" einige bekannte Titel in ein neues Gewand gekleidet wurden, herrschte noch eine Pandemie über die Welt. Das soll nun nicht bedeuten, dass Steve und Stefan sich seitdem musikalisch nichts mehr zu sagen gehabt hätten. Beide haben einfach auch eine Menge anderer Projekte 'am Laufen', und es musste sich einfach ein Zeitpunkt finden, wo sie beide Zeit für die Ideen haben, die ihnen sicher schon länger im Kopf herum gehen. Im Jahr 2026 war es dann endlich so weit - es sollte wieder ein Album live eingespielt werden
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Zweimal im Jahr führt mich der Weg nach Oirschot, denn dann stehen der E-Day oder E-Live auf dem Programm. Ab und zu verschafft Ron Boots mir aber auch Anlass für eine "Extratour" zu diesem Städtchen unweit seiner alten Heimat. Das ist immer dann der Fall, wenn es ihm gelungen ist, einen Act für die dortige Bühne zu buchen, der einen Termin für sich rechtfertigt. Man erinnere sich an Tangerine Dreams Konzert als vorgezogene Weihnachtsbescherung, oder Johannes Schmoelling "with Friends". Und just Letzteren konnte Ron wieder für einen seiner raren Auftritte gewinnen. Johannes ist dafür bekannt, sich akribisch auf seine Konzerte vorzubereiten, und sich dafür ein spezielles Thema zu überlegen. "The White Out Project" soll dieses Mal der Titel sein, in Anlehnung an sein 1990er Soloalbum.
