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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Der Ambient Circle ist ein loser Zusammenschluß von EM-Musikern, die sich regelmäßig zu Sessions treffen. Wie der Name schon vermuten läßt, liegt der Schwerpunkt der dabei gespielten Musik auf eher ruhigen Klängen. So eine Session darf man sich aber nicht wie ein 'normales' Konzert vorstellen, eher wie eine elektronische Live-Jam-Session, bei der man einfach schaut, was sich ergibt - mal springt der Funke über und es entstehen abwechslungsreiche und schöne Kompositionen, mal klappt es eben auch nicht - wie das eben mit der Inspiration so ist. Zuschauer sind immer herzlich willkommen. 2008 hat der Ambient Circle dafür den Schallwelle-Preis als bester Newcomer bekommen.

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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Reportage
Wer behauptet, die elektronische Musik sei ein totes Pferd, der irrt. Und nichts zeigte dies besser, als der diesjährige E-Day. Ja, hier wurde auch die Tradition in Form exzessiver Sequenzer-Musik treu gefeiert, aber wesentlich zarter und kräftiger ins Ohr sprangen die modernen Ausprägungen melodischer, harmonischer und schlagkräftiger Elektronik.

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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Reportage
Auch im Jahr 2015, genauer am 21. März, wurden wieder Schallwellen vergeben. Diese sind in diesem Falle nicht nur Schwingungen der Luft, sondern handfeste, massive Glaskörper, zum Dank und zur Ehrung der Elektronikmusiker des Jahres 2014.

Wieder einmal bot das Bochumer Planetarium der Festivität Unterschlupf, eine Lokalität, die mit der Elektronischen Musik so verbunden scheint, wie Patch-Kabel mit einem modularen Synthesizer. Es bietet zudem alles, was für ein Event dieser Art wünschenswert ist. Zum Beispiel das große Außenrund, in dem sich die Künstler schon vorab gegen 17 Uhr einfanden und herzliche Gespräche führten. Und ganz nebenbei tischte das Team Erbe wieder Genüsslichkeiten auf, die das fröhliche Grinsen der Gäste auch in den Mägen fortstrahlen ließen.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview

Am sehr beschaulichen Berliner Prenzlauer Berg residiert Andreas Krüger, den die meisten Elektronik-Fans, neben seinen weiteren unzähligen Projekten, wohl als den Dritten Raum kennen werden. Mein Besuch in seinem neuen, aber noch vorübergehend errichteten Wohnstudio zeigte wieder einmal, dass es eigentlich egal ist wo die versammelte Hardware aufgebaut ist, solange die Gesamtumgebung genügend Kreativoutput zu Tage bringt. Andreas gehört zweifelsohne zu einer der Gattung stromgeladener Synth-Enthusiasten denen es scheinbar selten an Basis-Spirit fehlt, um einen gelungenen Spagat zwischen minimalistischem Dance to Base und filigranen Sequenzer Momenten hinzubekommen. Dabei ist der finale und typische Charakter des dritten Raumes zumeist das entscheidende Bass-Element, welches so treibend beweglich seine Tracks voranbringt. Im ausführlichen Interview sprachen wir über Geräte, Musikmärkte und die individuellen Dinge des Musik-Machens. Wahrhaftig spannend!
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Reportage
Leider hatte ich die erste Auflage der Sound of Sky Show mit Erbe und Baltes im Sommer 2013 verpasst. Umso größer war meine Vorfreude die beiden Musiker, dieses Mal übrigens mit ganz anderem Konzept, live im Bochumer Planetarium zu erleben. Alleine das Bühnensetup weckte bei mir eine gewisse Erwartungshaltung, die zur vollen Zufriedenheit erfüllt wurde. Aber der Reihe nach: Wie viele Veranstaltungen der Sound of Sky –Reihe war der Beginn erst gegen 21:30. Zudem gibt’s keine Pause. Ein auf 90 Minuten+ limitiertes Intensiv-Programm gehört ebenfalls zum Konzept des Ganzen. Dadurch entsteht eine ganz andere, ziemlich relaxte Stimmung, die SOS von den sonstigen Konzertveranstaltungen unterscheidet. Als Besucher kann man sich auf diesen einen Part konzentrieren. Das finde ich gut.
