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Grill- und Musikfreuden auf dem Lande: Das Schallwende-Grillfest

Es ist Sommer, es ist Anfang Juli, und für dieses Wochenende steht nicht nur in meinem Kalender ein Termin, den man nicht versäumen sollte: Das alljährliche Grillfest des Schallwende-Vereins! Einen (langen) Nachmittag geht hier Leckeres vom Grill mit Konzerten, Sommerspass und viel Geselligkeit zusammen. Und das alles für einem Betrag, den man eigentlich eher unter 'Registrierungsgebühr' einordnen müsste. Der ist in diesem Jahr zwar auf zehn Euro gestiegen, aber man schaue sich an, was man anderswo für ein vergleichbares Gesamtpaket entrichten müsste.

Schallwende Grillfest 2026

 

Die Bezahlung ist entweder im Voraus oder vor Ort möglich. Wir haben uns für erste Variante entschieden und müssen uns darüber keine Gedanken mehr machen. Es soll erst am Nachmittag losgehen, aber da es doch einige Kilometer von Aachen bis Ahlen sind, fahren wir mit Reserve los. Und das war ein guter Plan: Die Sommer- und Urlaubszeit wird auch gerne für anstehende Reparatur- und Bauarbeiten an Straßen genutzt. So ist an diesem Wochenende die A2 in Richtung Hannover gesperrt, und auch wenn wir im Kamener Kreuz geradeaus fahren wollen, so sind wir doch vom Rück- und Umleitungsstau betroffen.

Auch auf der Landstraße fließt der Verkehr nicht überall so, wie man es sich wünscht, aber das steigert nur die Vorfreude. Wenige Minuten später biegen wir ins Oestricher Landwehr ab, und fahren an der Bushaltestelle vorbei, die nach unseren heutigen Gastgebern benannt ist. Die Glanemanns haben sie vor einigen Jahren mit einem Strandkorb als Wartehäuschen versehen, und man würde sich wünschen, die Bushaltestellen bei uns in der Stadt wären so liebevoll gestaltet. Als Zielpunkt für die Routenplanung taugt sie heute leider nicht, denn hier halten nur unter der Woche einige wenige Schulbusse. Am Wochenende ist der Hof nur mit eigenen Fortbewegungsmitteln zu erreichen, und wer über kein solches verfügt, hat sich im Vorfeld eine Mitfahrgelegenheit organisiert.  Kurz hinter der Haltestelle weist ein Schild den Weg auf die Wiese, die heute zum Parkplatz wird. Wir sind nicht die ersten, und Einige sind gleich mit dem Wohnmobil angereist. Die Gastgeber haben nichts dagegen, wenn man über Nacht bleibt und sich erst am Sonntag wieder auf den Heimweg macht. Die Entscheidung darüber kann dann auch von Fall zu Fall erfolgen, je nachdem wie spät es heute werden wird.

 Wie auch in den Vorjahren wurde in der Scheune eine Bühne aus Holzpaletten errichtet, und ein Wand weiter ist das 'Catering' aufgebaut. Kaffee und Kuchen gibt es bereits jetzt, der Grill wird später angeheizt. Getränke und Speisen werden - wie es sich für ein Vereinsfest gehört - zu günstigen Preisen abgegeben, und die 'Währung' sind die bekannte Biermarken von der Rolle. So lange der Kassenwart noch nicht eingetroffen ist, übernimmt Andreas Pawlowski, seines Zeichens stellvertretender Vorsitzender, den Verkauf.

Neben Theke (mit eigenem Spülbecken!) ist noch Platz für ein paar Verkaufsstände.  Die heute spielenden Musiker haben natürlich ihre Alben in physischer Form dabei. Auch der Verein verkauft ihm gespendete CDs. Die stammen meist aus aufgelösten oder ererbten Sammlungen, und es lohnt sich immer, in den Kisten zu stöbern und dabei das eine oder andere lang gesuchte 'Schätzchen' zu finden, das neu schon lange vergriffen ist..

Eine Fundgrube ähnlicher Qualität hat 'CabGuy' Kilian gleich daneben aufgebaut: Sein Syngate-Label hat er Anfang dieses Jahres geschlossen, und in dem Zuge stehen diverse nicht mehr benötigte Dinge zum Verkauf.  Das sind nicht nur Restbestände an CDs: Wie wäre es zum Beispiel mit der Brennstation, auf der über all die Jahre die Syngate-CDRs erstellt worden sind? Die Preise sind allesamt Verhandlungssache, und Kilian ist um jedes Stück froh, dass heute seinen Eigentümer wechselt, und das er nicht wieder mit zurück nehmen muss. Für eine CD-Brennstation habe ich eher weniger Bedarf, aber eine der Klemmlampen, die sich per Netzteil oder Batterie betreiben lassen, hat es mir angetan. Notenblätter oder Keyboards wird sie bei mir wohl eher nicht beleuchten, aber sie ist ja universell verwendbar.

So sind sowohl der erste Hunger als auch der 'Jagdtrieb' befriedigt, als ich mich herüber in die Scheune begebe. Es ist draußen zwar trocken, aber recht windig, und so bleibt deren Tor zur Wiese geschlossen. Die aufgebauten Instrumente müssen noch etwas warten, denn wie auch in den Vorjahren muss vor dem Vergnügen noch eine wiederkehrende Pflicht getan werden: Die alljährliche Mitgliederversammlung des Vereins. Für die tritt Klaus Sommerfeld zusammen mit seinem Stellvertreter vor die Bühne.

Das Programm der Versammlung ist für eine halbe Stunde voll gepackt, und Klaus fängt direkt mit dem Bericht an, was in den vergangen zwölf Monaten alles passiert ist: Die Schallplatte 28, mit dem Titel "Die Welt der Pflanzen", hat ihren Weg zu den Mitgliedern gefunden und ist allgemein positiv aufgenommen worden. Dieses Mal steckte noch eine zweite CD in den Umschlägen, gespendet von Michael Allert. Weiter ging es im Dezember mit dem EM-Breakfast. Auch Wenn Lüül mehr für Gitarre als Elektronik steht, ist er in Bochum auf offene Ohren gestoßen. Endpunkt des Jahres war natürlich "Hello 2026", wo - zum wievielten Mail eigentlich - Ron Boots und Freunde für ein ausverkauftes Haus gesorgt haben. Währenddessen liefen die Schallwelle-Wahlen gerade an und die Preisverleihung warf ihre Schatten voraus. Ehrenpreisträger war dieses Mal 'Paule' Pond, und es hat ihm so gut gefallen, dass man ihn für "Hello 2027" nach Bochum locken konnte.

Damit sind wir schon bei den Dingen angekommen, die in der Zukunft liegen. Vor "Hello 2027" wären da noch zwei andere wichtige Stationen: Die Schallplatte Nummer 29 ist gerade in der Mache, und wieder einmal hat die Jury die Qual der Wahl, aus den Einreichungen zum Thema "Träume" eine CD zusammen zu stellen. Anfang Dezember wird es auch wieder ein EM-Breakfast geben. Der Act steht auch dafür bereits fest: Dirk Scussel aka "Lunaar" hat sich nach einer längeren Pause wieder zurück gemeldet und eines seiner älteren Alben gründlich aufpoliert. Wir sind gespannt...

Das alles kostet natürlich auch Geld, und für den Kassenbericht kommt  Norbert Rescher mit hinzu. In die Finanzen und wie die Dinge bei Schallwende so 'laufen', hat er sich mittlerweile eingearbeitet, so dass die Kassenprüfung keine Beanstandungen ergab. Einer Entlastung des Vorstands steht somit nichts im Weg, und die (Wieder-)Wahl bringt auch das erwartete Ergebnis.

Gibt es noch Fragen oder Punkte für 'Verschiedenes'? Das ist nicht der Fall, und so kann die diesjährige Mitgliederversammlung geschlossen werden. Dank an den Vorstand für die gute Arbeit im vergangenen Jahr, und wir drücken alle die Daumen, dass es so weiter geht!

Dass es mit den Vereinsveranstaltungen so gut klappt, ist natürlich nicht alleine das Verdienst des Vorstands, sondern auch all der Helfer, die dazu beitragen. Das ist beim heutigen Grillfest nicht anders, und die allerwichtigsten Unterstützer holt Klaus als nächstes nach vorne: Es sind natürlich die Glanemanns, die heute die Tore zu ihrem Hof für uns alle geöffnet haben. Und warum das Tor der Scheune dieses Mal geschlossen bleibt? Das hat neben dem Wind noch einen zweiten Grund, genauso wie das Absperrband auf der Wiese. Im hinteren Bereich brütet ein Rotkehlchen, und das soll nicht gestört werden. Aber auch so bietet der Hof viel Raum, um sich zwischendurch einmal die Beine zu vertreten, oder für etwas 'Waldbaden', wie Bernd sich ausdrückt.

Damit sollte man aber noch warten, denn jetzt beginnt das eigentliche Grillfest - der Grill ist eröffnet! Würstchen und Frikadellen sind bereit, Salate holt man sich dort, wo auch Kaffee und Kuchen angeboten werden. Alles ist reichlich vorhanden, es ist aber trotzdem ratsam, sich den Magen nicht allzu voll zu schlagen. Ansonsten könnte man während des ersten Konzerts in 'Futternarkose' fallen, und das hätte das Trio, das sich gerade für das erste Konzert bereit macht, wirklich nicht verdient:

"Bridge to Imla" war lange Zeit ein Duo, bestehend aus Michael Brückner und Hans-Dieter Schmidt. Seit einigen Jahren ist Volker Lankow aber immer mit dabei und man darf ihn mittlerweile den dritten Mann in diesem Projekt nennen, wie Michael in seinen einführenden Worten erzählt.  Bereits vor anderthalb Jahren, als "Bridge to Imla" auf der kosmischen Synth-Nacht in Offenbach gespielt hat, hat Volker mit seiner Perkussion einen prägnanten Beitrag geleistet. Das damalige Konzert wurde unlängst als Album veröffentlicht. Ob das mit dem heutigen auch passieren wird, das wird man sehen - jedes Konzert ist bei "Bridge to Imla" eine Premiere, und eine Reise zu einem noch unbekannten Ziel.


Das Trio mach sich auf die Reise, und das erste Stück Wegstrecke bleibt ruhig und sphärisch. Dabei bleibt das Klangbild warm und einladend,  ergänzt durch Hand-Dieters Blas-Controller und die eher meditative Perkussion von Volker. Das ist ein Titel, um ein oder zwei Gänge herunter zu schalten und die Hektik des Alltags hinter sich zu lassen. Aber man sollte sich nicht zu tief fallen lassen, denn sonst übermannt einen doch die erste Nachmittags-Müdigkeit...

Das scheinen Volker, Michael und Hans-Dieter auch zu ahnen, und so zieht das Tempo im zweiten Track deutlich an. Das ist aber nur ein kurzer Sprint, quasi zum Wachrütteln, bevor sie sich wieder in sanfteres Fahrwasser begeben.  Erst zum Ende hin wird wieder zu dem flotteren Rhythmus gewechselt. Das ist eine spannende Variation! Ansonsten wird ja gerne etwas zurückhaltender eingestiegen, dann arbeitet man sich auf einen Höhepunkt hin, um dann zum Ende wieder einen ruhigeren Ausstieg zu finden. Hier erleben wir einen genau konträren Ansatz, und der passt zu "Bridge to Imla", deren Musik sich gerne einer einfachen Einordnung entzieht. Sie fordert stattdessen zum bewussten Hinhören und Entdecken auf.

Um das noch einmal zu bestätigen, wird es im dritten Teil spacig und stellenweise geisterhaft. Das passt zu den Flackerlichtern, die Dieter Klimaschewski vor der Bühne aufgebaut hat. Ansonsten ist er auch heute wieder für den guten Ton in der Scheune verantwortlich. So kann man auch in den hinteren Reihen verfolgen, wie Stück Nummer vier einen melodischen Weg einschlägt, den Hans-Dieter mit seinem Blascontroller wesentlich bestimmt. Volker unterfüttert das ganze mit seinem Rhythmus. In der Folge wechselt die Führung zwischen den dreien hin und her. Auch wenn Michael in der Mitte sitzt und dadurch ein wenig wie der 'Koordinator' wirkt, bleibt es immer ein harmonisches Zusammenspiel von drei gleich prägnanten Musikern. Dem entsprechend stehen alle gleich berechtigt am Bühnenrand, nachdem das erste Konzert des Tages viel schneller als gefühlt seinen Endpunkt erreicht hat. Eine Zugabe wollte Ihr haben? Wir spielen ja nachher noch einmal eine Session, aber eine kleine 'Nachhreichung' hätten wir auch jetzt schon. Die Zugabe verrät fernöstliche Einflüsse: Höre ich hier die Zusammenarbeit von Hans-Dieter Schmidt und Bernd-Michael Land auf "99 Temples" heraus? "Bridge to Imla" haben ihrem Namen als musikalische Brückenbauer alle Ehre gemacht; man darf gespannt sein, welche Brücken sie heute Abend in der Session schlagen werden.

Davor darf aber der zweite für heute eingeladene Act zeigen, was er sich als Solo-Programm ausgedacht hat. Und bevor das passiert, ist natürlich hinreichend Pause, um sich noch einmal am Grill anzustellen. Der Mann am Grill war in der Zwischenzeit nicht untätig und hat aufgelegt, was geht. Die Winde wehen weiterhin kräftig. Das erfordert ein wenig Geschick am Holzkohle-Grill, damit das Grillgut nicht mit Asche bestäubt wird. Hier ist aber jahrelange Erfahrung am Werk.

Nicht minder erfahren ist der Musiker, der sich in der Scheune gerade für das zweite Konzert bereit macht. Remy ist hierzulande nicht allzu oft live zu sehen, und so hat er sich für den heutigen Auftritt etwas besonderes ausgedacht: Er wird gänzlich auf neu erdachtem Material basieren. Sein Motto: "Mal sehen, wie es wird". Eigene Visuals hat er ebenso dabei, und die werden - wie schon eben bei "Bridge to Imla" eine ganz besondere Form der Dynamik entfalten. Durch die Ritzen des Scheunentors zieht der Wind hindurch und hält das weiße Bettlaken in Bewegung...

Wie bei einer nicht vorher einstudierten Performance nicht anders zu erwarten, testet Remy erst einmal die Möglichkeiten aus und wie sie im Raum wirken. Der getragene Einstieg ist von Flächen, Stimmen und Streichern geprägt, und sehr behutsam tastet er sich in den Flow hinein. Das alles passiert ohne Notebook, und auch wie er die Melodie frei Hand spielt, demonstriert seine Kompetenz auf dem Gebiet. Beinahe unbemerkt schleicht sich die Sequenz heran und gibt den Wechsel zu härteren und voluminöseren Sounds vor. Auf der 'fliegenden Leinwand' sehen wir die hektische Betriebsamkeit eines Container-Hafens - Meer und Hafen sind nur einen Steinwurf von seinem Wohnort entfernt.

In der Schifffahrt mag Zeit mit Geld gleichzusetzen sein, aber hier und heute hat der Genuss Vorrang vor der Uhr. In die folgende Atempause geht Remy mit der gleichen Hingabe wie im Einsteiger. Man kann an seinem Gesichtsausdruck und seiner Gestik erkennen, dass er in seinem Set 'angekommen' ist. Bei den Visuals haben wir den Hafen verlassen und sind in der Natur angekommen: Vögel kreisen friedlich über der Landschaft, aber eine subtile Basslinie deutet an, dass da noch mehr kommen wird. Mit der Geräuschkulisse von fließendem Wasser gleiten wir in den nächsten Part, wo Tempo und Druck wieder zunehmen. Remy gestaltet beides dieses Mal eher minimalistisch: Weniger ist eben manchmal mehr!

Eine schönes, längeres Piano-Solo leitet das Finale seines Sets ein.  Kaleidoskop-artig verfremdete Bilder von Tänzerinnen stehen für Bewegung und Dynamik. Remys Blicke gehen zur Decke, dann hat er den Weg wieder gefunden und gibt zum Abschluss noch einmal richtig Gas. Ist mittlerweile schon fast eine Stunde vergangen? Remy hat sie so abwechslungsreich und dramatisch gestaltet, dass wir gar nicht mitbekommen
haben, wie die Zeit vergangen ist. Wie schaut es mit einer Zugabe aus?

Die wird es geben, in Form der bereits vorhin versprochenen gemeinsamen Session. Die wird noch ein wenig Absprache und Vorbereitung erfordern, und so bleibt für uns Besucher noch ein wenig Zeit für Speis' und Trank.  Die schlechte Nachricht: Würstchen und Frikadellen sind restlos verputzt, der Grill hat bereits Feierabend gemacht. Wer noch Hunger hat, muss sich an die noch vorhanden Kuchen halten. Gab es da nicht eine ähnliche Redewendung, die fälschlicherweise der letzten französischen Königin zugeschrieben wird? Klaus Sommerfeld muss jedenfalls heute nicht damit rechnen, für diese Botschaft seinen Kopf zu verlieren...

Zurück ins Hier und Jetzt: Spontane und unvorbereitete gemeinsame Sessions angereister Musiker sind immer eine 'Wundertüte' der besonderen Art, und mehr als einmal habe ich erlebt, dass aus dem gemeinsamen Spiel eher ein 'Nebeneinander-Her' wurde: Das, was man unabhängig voneinander für diesen Abend vorbereitet hatte, wollte sich eher nicht miteinander vermischen. Aber schon die ersten Minuten der gemeinsamen Session verraten, dass es heute anders laufen wird. Vielleicht liegt es daran, das beide Acts auch für ihre Einzelkonzerte mit einem Mindset angereist sind, das von Offenheit für das Ungeplante geprägt ist. Jeder der nunmehr vier Mitstreiter findet seinen Platz in der Session: Michael mit Flächen und Sequenzen, Hans-Dieter mit Piano und dem Blas-Controller, Volker mit seiner Perkussion: Das passt alles zu dem, was Remy an seinen Keyboards improvisiert.

Nach ein paar Minuten hat unser Gast aus den Niederlanden wieder in den Flow gefunden, den er bereits während seinem Solo-Auftritts hatte.  Gestik, Mimik und Klänge gehen eine Einheit ein, und die Visuals kommen dieses Mal live von Dieters Notebook. Noch einmal steuern wir auf einen emotionalen Höhepunkt zu, und die Ideen reichen auch noch für einen zweiten Track. Kontemplative Sounds fahren bei dem das Tempo wieder herunter und weisen den Weg zu einem geregelten und sanften Ausstieg: Die Endstation ist für heute erreicht!

Das gilt nicht nur für die Live-Konzerte, sondern auch für das diesjährige Schallwende-Grillfest auf dem Hof der Glanemanns: Es sind noch genug helfende Hände da, dass die Arbeit des Abbaus nicht bei ihnen alleine hängen bleibt. Der Dank geht an sie für die Gastfreundlichkeit am heutigen Tag, und an den alten und neuen Vorstand des Schallwende-Vereins für das gute Händchen bei der Auswahl der Acts. Wir haben drei Auftritte erlebt, die in dieser Form einmalig waren, einschließlich einiger nicht ganz so gewollter Töne. Aber das gehört bei 'Live' dazu. Wer das heute nicht gesehen und gehört hat, hat es einfach verpasst!

Was auf der 'Roadmap' des Schallwende-Vereins für die kommenden Monate steht, das hatte Klaus Sommerfeld in seinem Bericht ja bereits angedeutet.  Der Ort und genaue Zeitpunkt des Grillfests im kommenden Jahr steht dabei noch nicht fest. Sicher ist nur, dass es wieder eines geben wird, und dass man sich auch diesen Samstag im Sommer wieder freihalten sollte.

Alfred Arnold

Über Empulsiv

Empulsiv wurde 2011 als Webzine für (traditionelle) elektronische Musik gegründet. Es berichtete über ein Jahrzehnt von musikalischen Events und über Veröffentlichungen, präsentierte Interviews und Neuigkeiten aus der Szene. Ende 2022 wurde das Webzine eingestellt. Es wird nun als Infoportal mit Eventkalendar, Linksammlung und Archiv fortgeführt, so dass Neues sowies Vergangenes weiterhin gefunden werden kann.