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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Interview
Mit diesen 10 Fragen widmen wir uns nicht nur einem weiteren Künstler der elektronischen Musik sondern nähern uns auch einem Thema, das einen sehr großen Einfluss auf die Wahrnehmung und Verbreitung von Musik generell hat. Matthias Reinwarth ist Elektronikmusiker aus innerster Seele als xenoton und Netlabel-Betreiber aus tiefster Überzeugung heraus mit tonAtom.

1. Wie fand die elektronische Musik ihren Weg in dein Gehör, und wessen Stücke oder Alben haben dir den Weg dorthin gewiesen?
Elektronische Musik war eigentlich immer Bestandteil meiner musikalischen Sozialisation. Ganz am Anfang waren das sicher Jean Michel Jarre („Oxygen“) und Kraftwerk („Autobahn“ und „Mensch-Maschine“). Im Familienumfeld wurde viel Progressive Rock und Krautrock gehört, die ja auch die Elektronik heftig nutzten. Als Kind der 80er kamen meine wirklichen Aha-Momente aber mit Depeche Modes Album „Speak and Spell“. Das zeigte mir als 14-jährigem, was elektronische Musik sonst noch so kann, jenseits von elegischen 21-Minuten-Werken... Von dort ging es dann, etwa mit der entstehenden Sheffield-Szene um Cabaret Voltaire und The Human League / Heaven 17 hin zu anderen Einflüssen, wie Blancmange, New Musik oder Yello, aber auch wieder zu Kraftwerk.
Natürlich spielten auch Tangerine Dream (etwa „Stratosfear“) und der frühe Vangelis eine Rolle, aber rückblickend keine so große.
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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Reportage

Am 4.5. war Mythos (alias Stephan Kaske) im Planetarium in Münster. Er hatte ein Instrumentarium aus verschiedenen Synthies, Vocodern, einer Querflöte, einem der Dudelsack-Flöte nachempfundenen Gerät dabei.
Sein Konzert bestand aus zwei Teilen mit zunächst 6 Stücken, gefolgt von einer Pause. Diese Pause startete er mit einem besonderen Pausenzeichen : Ein einminütiges Querflötensolo von Händel („Mythoett“). An der Querflöte zeigte sich, dass er auch mit akustischen Instrumenten und klassischer Musik eine gute Performance bieten kann - eben ein Multiinstrumentalist.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Reportage

Nun der weit gereiste Kolumnist hatte bereits vor einigen Wochen in einer Kolumne auf die spürbaren Veränderungen in der EM-Szene hingewiesen und konnte sich nun auch am vergangenen Wochenende in Oirschot (NL) ein Bild davon machen, ob denn vorherige These auch tatsächlich zutreffend sind. Man könnte glatt meinen, betrachtet man die Besucherzahlen des samstägigen E-Days, wir wären wieder in die "traurige Zeit" der EM zurückgefallen. Ca. 150 (+-) Fans waren zugegen als Booth & Creek, Dinsdale und Picture Palace Music ihre Musik zum Besten gaben und man fiel unweigerlich in den Vergleich zur Herbst Ausgabe des E-Live, die natürlich deutlich mehr Besucher anreisen lies.
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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Reportage
Zum einjährigem Jubiläum der Sound of Sky–Reihe hatte Stefan Erbe am Samstag einen Gast eingeladen. Es war der EM–Musiker Erik Seifert. Beide boten eine Mischung aus Live-Improvisation und vorbereiteten Arrangements. Das Konzert bestand aus drei Teile. Eines der Highlights war eine Abwandlung des Stücks ‚Wunderwerk’ von Stefan Erbe durch Erik Seifert. Dieses Stück behielt seine alte Größe, wurde aber um interessante Aspekte ergänzt.
Die Idee, der Sound of Sky–Reihe gelegentlich einen EM-Festivalcharakter zu verleihen, ist echt gut. Leider war die Resonanz beim Publikum dagegen eher durchwachsen, was wirklich bedauerlich ist. Die beiden Musiker habe ein gutes Konzert dargeboten, welches mehr Zustimmung im Auditorium verdient hätte.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Reportage
Solingen ist wahrhaftig keine EM-Weltstadt, verzeichneten wir bisher dort kaum nennenswerte Events in der Sparte "Sequenzing und Co.". Aber dies scheint sich nun dauerhaft zu ändern, denn es ist sehr wahrscheinlich, als könnte sich eine neue Kulturlokalität aufmachen, regelmäßig die Fans in die Güterhallen ins Bergische zu locken. Die versammelten Ateliers und Galerien der ehemaligen "Bahnhofslandschaft" bieten eine bemerkenswerte Stimmung, die geradewegs nach elektronischen Konzerten und Aktionen giert...