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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Reportage
Dieses Privatfestival ist mittlerweile zu einer richtigen Kultur-Institution herangewachsen: die EM-Party in Winnies Garten. Mitorganisiert vom Team des Electronic Circus gab es dieses Mal an einem sehr langen Samstag 6 Live-Acts zu bestaunen und genießen: René Splinter, Tax-5, Glenn Main, Uwe Reckzeh, Vraigaist und Pyramid Peak.

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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Interview
Im nächsten Interview der 10 Fragen-Serie bewegen wir uns im Dark-Ambient-Musik-Umfeld von Stephen Parsick, der vielen auch als [`ramp]-Mastermind bekannt sein dürfte. Hinsichtlich seines kommenden Konzertes am 7.7. im Bochumer Planetarium, führte empulsiv dieses Gespräch. 
1. Was waren Deine ersten Begegnungen mit elektronischer Musik?
Ich hatte meine ersten Berührungen mit elektronischer Musik, als ich im Kindergartenalter war und das erste Mal Wendy Carlos´ "A Clockwork Orange" hörte. Zur selben Zeit kamen Kraftwerk mit "Autobahn" und "Kometenmelodie" und dudelten im Sommer 1975 im Radio rauf und runter. Als dann 1976 Jarres "Oxygene 2" durch "Mondbasis Alpha Eins" bekannt wurde, war das für mich die Initialzündung und ich wollte auch einen Synthesiser haben, denn irgendwas an diesen Klangfarben haute mich einfach um. Daß die ganz was Anderes waren als die normalen Klangfarben aus Rock, Pop und Klassik, war mir sogar als kleinem Kind bewußt. Meine Eltern fanden das ganz putzig, aber ich wußte, daß ich auch irgendwann so eine Musik machen wollte, weil ich die Klänge einfach magisch fand. . Deshalb habe ich dann auch im Mai 1983 mit Musikunterricht angefangen, als meine Eltern mir die Möglichkeit dazu boten.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Reportage
Bitte verzeihen Sie, dass der Autor dieses Berichtes auch als Künstler und (Mit)Organisator das o.g. Event begleitet hat, denn üblicherweise sind die Erfahrungsmitteilenden nicht Bestandteil der eigenen Rezension. Nun, dies soll aber auch eigentlich keine kritische Beleuchtung des Events sein, sondern vielmehr möchte ich auf den Spirit und die Intentionen des Raumzeit-Festivals eingehen. Gerne können Sie aber als Besucher Ihre Eindrücke als Kommentar dem Artikel anstellen und nachfolgende Ansichten widerlegen oder bestätigen.
Das Raumzeitfestival resultiert aus einer Veranstaltungsserie die ich in den vergangenen Jahren an der Hagener Sternwarte veranstaltet hatte und in der eher "strömungsunförmige Musik" ein Heim fand und jeglicher kommerzieller Hintergrund dabei ausgeblendet wurde. Auch in diesen Zeiten lud ich Gäste ein, mit denen ich gemeinsam ein offenes, zumeist improvisiertes Konzept verfolgte. Ebenfalls wurde das Prinzip des typischen "Hintereinander Spielen" aufgebrochen und die Künstler performten abwechselnd und in verschiedenen Konstellationen.
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- Geschrieben von: Stefan Erbe
- Kategorie: Reportage
Broekhuis, Keller & Schönwälder in den USA

(drei Freunde auf großer Tour!)
Als wir am 22. September 1994 unser erstes gemeinsames Konzert im Berliner Planetarium am Insulaner spielten, dachte keiner von uns daran, jemals ein Konzert in Philadelphia oder gar in New York zu spielen. Hätte uns damals jemand auf dieses Thema angesprochen, so hätten wir gesagt: träum weiter! Nun, rund 17 Jahre und 8 Monate weiter, blicken wir auf das zurück, wovon wir nie geträumt hatten: auf unsere USA Tour 2012!
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- Geschrieben von: Stefan Schulz
- Kategorie: Interview
Diesmal gehen die 10 Fragen an einen EM-Künstler, der bereits seit den 80er Jahren im Geschäft ist und so einige bemerkenswerte Alben veröffentlicht hat: Lambert Ringlage. Ebenso bekannt und erfolgreich vermarktet er seit Anfang der 90er sein Label Spheric Music, das für anspruchsvolle elektronische Musik und, als Vertrieb, als gute Quelle von edlen und raren Alben aus der EM-Geschichte bis zum heutigen Tage steht.

1. Du bist ja quasi zur Blütezeit der elektronischen Musik aufgewachsen. Was waren die Schlüsselerlebnisse, die dich zu einem begeisterten Anhänger der EM gemacht haben?
Eins der ersten Alben, die ich zu hören bekam, war "Stratos Fear" von Tangerine Dream. Die beeindruckende Atmosphäre der LP hatte es mir angetan. Bald gab es den Schimanski-Tatort mit "Das Mädchen auf der Treppe" und schließlich das gewaltige Tangerine Dream Konzert in Düsseldorf 1982 (Logos-Tour). Das waren seinerzeit die Highlights schlechthin. Da bekam man Klänge zu hören, die man vorher noch nie gehört hatte. Zu dem Zeitpunkt wusste ich kaum etwas über die Gerätschaften.
Dadurch konnte ich die Musik und die Klänge einfach auf mich wirken lassen, ohne durch die rationale Musikerbrille zu analysieren, wie etwas gemacht wurde.
Ich halte die Musik aus der Zeit nach wie vor für sehr hörenswert.