em:Blog
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Seit vielen Jahren ist die Superbooth in Berlin ein fester Termin im Kalender der EM-Szene. Als 'Hands-On-Ausstellung' elektronischer Klangerzeuger jeglicher Form richtet sie sich natürlich in erste Linie an Musiker und weniger an den reinen Hörer und 'Konsumenten' der damit geschaffenen Werke. Musiker und Labels nutzen aber gerne die Gelegenheit, für die Besucher im Umfeld der Messe kleinere Konzerte zu veranstalten - wenn schon einmal so viel potentielles Publikum konzentriert vor Ort ist, sollte man das auch ausnutzen. Und dabei findet sich dann immer wieder etwas, das auch für den reinen Fan die Reise nach Berlin lohnt.

Mario Schönwälder, Chef des Manikin-Labels, hat vielleicht ähnliche Gedanken gehabt, als er plante, einmal alle aktuellen Projekte seines Labels an einem Abend auf die Bühne zu bringen. Eine Lokation, die nicht weit vom FEZ Berlin liegt, wäre dafür nicht ungeschickt, so dass der Messebesucher nach einem langen Tag auf der Superbooth quasi 'im Vorbeigehen' noch Live-Musik genießen kann. Zum Betreiber eines solchen Orts konnte Wolfram Spyra, seit einigen Jahren Wahl-Berliner, den Kontakt herstellen. Da bei ihm gerade auch eine Alben-Veröffentlichung anstand, war das Konzept komplett: Am Freitag-Abend vor Pfingsten, und unweit der Superbooth, steigt ein Konzert mit Spyra und allen Manikin-Aktiven.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Ron Boots gelingt es immer wieder zwei Mal im Jahr, die EM-Szene zu einem großen Konzert-Event zu versammeln. Traditionell galt der E-Day im Frühjahr davon als das etwas 'kleinere', was Besucher und Acts angeht. In den letzten Jahren hat er sich seinem Herbst-Pendant aber immer weiter angeglichen, so dass er heutzutage gleichberechtigt neben E-Live im Herbst steht. Dass dem so ist, mag man schon daran ermessen, dass der E-Day 2024 bereits ein paar Wochen vorher ausverkauft war, und das ohne einen 'ganz großen Namen' wie Johannes Schmoelling, dessen Auftritt im vergangenen Herbst einen Run auf die Karten für E-Live 2023 ausgelöst hatte.

Das ist natürlich eine schöne Sache für Ron und sein Label, auch wenn er immer so kalkuliert, dass er auch mit einem nicht ganz ausverkauften Saal kein Minus macht. Aber auch das Lineup für diesen E-Day ist nicht zu verachten: Perge, Gert Emmens, und Sequentia Legenda sind allesamt Künstler, die nicht oft live zu sehen ist, und für Matzumi wird das heutige Konzert gar das erste seit einem guten Jahrzehnt sein.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Martin Stürtzer, frisch gebackener Schallwelle-Preisträger, erzählt in Interviews gerne, dass die Corona-Krise und seine Home-Konzerte seiner Karriere einen besonderen Impuls gegeben haben. Erfreulich ist, das er für die Fans, die ihn gerne auch einmal auf einer realen Bühne sehen wollen, fast genauso aktiv ist. Gerade letzte Woche hat er in Berlin gespielt, und heute veranstaltet er in seiner Heimatstadt Wuppertal ein weiteres Konzert. Der Ort ist ein besonderer, nämlich das Zentrum Emmaus im Stadtteil Cronenberg. Dort ist Martin als Chorleiter und Kantor tätig. Nur zur Erinnerung: Martin macht nicht nur elektronische Musik, sondern ist auf einer Kirchenorgel genauso virtuos.

Es ist ein Freitag, und Freitagskonzerte sind immer etwas besonderes: Am Freitag-Abend hat man das ganze Wochenende vor sich, man fährt mit doppelter Vorfreude zum Event. Daran ändert auch das Wetter nichts: War es über die Woche frühlingshaft schön, hat der Wettergott sich heute entschieden, das in denn letzten Jahren aufgelaufene Minus an Niederschlägen ein wenig aufzuarbeiten. So bleibt es bei ein paar schnellen Totalen des Emmaus-Zentrums, bevor ich mir einen trockenen Unterstand suche. Der Einlass ist erst für 18 Uhr angekündigt.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Es ist gerade einmal einen Monat her, dass uns der Weg nach Repelen geführt hat, und schon stehen wir wieder vor den Tor der hiesigen Dorfkirche und warten auf den Einlass. Im Februar hatten Filter-Kaffee hier ihr neues Album '106' präsentiert. Jetzt ist mit Broekhuis, Keller und Schönwälder der 'Klassiker' unter den Formationen im Manikin-Universum an der Reihe. Für dieses Trio, das eigentlich ein Quartett ist (das Und-Zeichen steht für Frank Rothe), hat das aktuelle Jahr eine besondere Bedeutung: Anno 1994 hatten Bas, Detlef und Mario zum ersten Mal zusammen gespielt, und vermutlich hat damals niemand geahnt, dass sich daraus eine so dauerhafte Verbindung entwickeln würde.

Für das Bühnen-Jubiläum haben sich BK&S einiges vorgenommen: Seit Montag saßen sie in Detlef Kellers Studio in seinem neuen Gladbecker Heim zusammen und haben ausgetüftelt, was wir heute hören werden. Einen ganz kleinen Vorgeschmack darauf hatte es schon am Donnerstag in seiner Radiosendung 'Ad Libitum' gegeben. Live, weiter ausgearbeitet und mit der Akustik einer Kirche wird das alles natürlich noch einmal ganz anders und besser klingen.
- Details
- Geschrieben von: Super User
- Kategorie: Blog
