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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Man muss die Gelegenheiten beim Schopf packen, wenn sie sich bieten! Das dachte sich wohl Mario Schönwälder, als er vor einer Weile eine Episode von "Bares für Rares" im TV sah. Da tauchte ein Pärchen auf, das von sich erzählte, es würde eine Kunstkapelle in Iserlohn betreiben. Und schon wurde Mario hellhörig: Die müsste man mal kontaktieren! Gleich nach der Sendung wurde nach "PeRo" gegoogelt und ein Kontakt hergestellt. Der verlief überaus positiv, und so konnte er für "Filter-Kaffee" einen Termin in der Kunstkapelle Hemer ergattern.

Hemer liegt ein Stück hinter Iserlohn, die Kapelle selber neben einem Friedhof und - wie bei Friedhöfen nicht ganz ungewöhnlich - ein wenig abgelegen. Der Zufall wollte es so, dass ich am Donnerstag in der gleichen Woche einen Termin beim Kieferchirurgen hatte, und von der 'aktiven Teilnahme am Verkehr' für die Tage darauf abgeraten wurde. Also dieses Mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Immerhin nennt man ja ein teilweise vom Arbeitgeber gesponsertes Deutschlandticket sein eigen. Mit dreimal Umsteigen würde der Weg von Aachen nach Hemer prinzipiell zu bewältigen sein - aber der Rückweg in der Nacht von Samstag auf Sonntag erwies sich als schwieriger: Ein Ticket für den ICE lösen, oder ein paar Stunden Aufenthalt, bis wieder der erste Regionalexpress fährt?
Das ist der Moment, in dem man echten Respekt vor den EM-Fans bekommt, die zu allen Events mit Bus und Bahn kommen. In meinem Fall war Rudi Melchert der Retter in der Not: Der Düsseldorfer Hauptbahnhof läge für ihn auf dem Weg, ich müsste es nur bis dorthin mit der Bahn schaffen. Und am Abend hat man die Wahl, ob man über Köln oder Düsseldorf nach Aachen zurück fährt. Seit ich einmal vor ein paar Jahren um halb zwei Uhr Nachts in Mönchengladbach gestrandet war, achte ich bei Zugfahrten darauf, immer einen 'Plan B' zu haben.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Nach einem Jahr Bühnen-Abstinenz ist Stefan Erbe 2025 live wieder 'voll da'. Die Sternwarte Hagen, das Schallwelle-Grillfest, das Planetarium Bochum, und das Awakenings im englischen Rugeley liegen bereits hinter ihm (und mir), und im kommenden Monat wird er mit Axess und Maxxess zusammen die Dechenhöhle in Iserlohn in Schwingungen versetzen. Bis dahin ist es aber noch ein guter Monat, und heute sind wir ein weiteres Mal in Hagen. Wir schauen aber nicht von der Sternwarte auf die Stadt hinab, sondern befinden uns mitten in ihr. Direkt neben den Elbershallen, wo man nicht nur sein Auto abstellen kann, befindet sich die Max-Reger-Musikschule.

Erinnert sich noch jemand? Ich auf jeden Fall, denn das Plakat, das 2017 für den Auftritt von Baltes&Erbe in eben jener Musikschule warb, hängt noch heute bei mir in der Küche. Heute wird Stefan hier solo spielen, und der Inhalt seines Konzerts wird das Album sein, das im Zentrum der meisten Erbe-Konzerte in diesem Jahr stand: "Metamorphosys".
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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Die meisten erinnern sich noch: BK&S and Friends in der Dorfkirche Repelen war ein ähnlich fester Termin im Kalender, wie der E-Day oder E-Live in Oirschot oder der Electronic Circus. Dann kam das Virus, und die 2020er-Ausgabe war eines der ersten Events, das ihm zum Opfer fiel. Aber auch nach dem Ende der Pandemie konnte die Tradition nicht wieder aufgenommen werden. Mal klappte es terminlich nicht, denn sowohl Thomas Kagermann als auch Raughi Ebert haben ja noch andere Projekte und Verpflichtungen. Wie viele andere Musiker dürften sie nach der Pandemie diverse aufgeschobene Termine nachgeholt haben. Und zum anderen änderten sich die Rahmenbedingungen in Repelen, so dass die dortige Dorfkirche irgendwann als Spielort nicht mehr zur Verfügung stand. Detlef, Mario und Bas mussten sich also nach neuen Orten umsehen.

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
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Harald Gramberg und Gerrit Vos haben es geschafft: Das "Dutch Electronic Masters" Festival geht in diesem Jahr in die vierte Runde und hat sich seinen Platz erobert. Das gilt nicht nur für den Platz im EM-Terminkalender, sondern auch für die Location: Das t'Tejaterke in Best war eine Empfehlung von Ron Boots, und es hat genau die richtige Größe für diese Veranstaltung. Wer regelmäßig zum E-Day oder zu E-Live kommt, der kennt auch schon den Weg: Auf die Autobahn Richtung Eindhoven, und wenn man aus alter Gewohnheit in Oirschot abgefahren ist...dann fährt man einfach wieder in anderer Richtung auf und eine Ausfahrt bis nach Best zurück. Selbiges ist den Verfasser dieser Zeilen auch schon einmal passiert...

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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Gleich hinter Oberhausen beginnt der Kurz-Urlaub: Dann hat man die Eng- und Baustellen im Ruhrgebiet hinter sich gelassen, und vor einem liegen knapp 150 staufreie Kilometer auf der Autobahn 31. Es geht Richtung Emden, immer an der Grenze entlang. Grob auf der Höhe von Papenburg biegt man ab, und direkt auf der niederländischen Seite der Grenze ist das Ziel erreicht.

Der August hat gerade begonnen, und ich bin jetzt in Sellingen. Sellingen liegt unweit von Bas Broekhuis' Heimatstadt Vlagtvedde, und Bas ist an der Organisation der hiesigen Atelierroute beteiligt. Einmal im Jahr, eben am ersten August-Wochenende, öffnen die Anwohner am Beetserweg ihre Gärten und Höfe für Aussteller und Besucher. Ausstellende sind Künstler(innen) und Kunsthandwerker(innen) aus der Umgebung, sowohl von dies- als auch jenseits der Grenze. Bilder, Schmuck, Skulpturen, originelle Bekleidungs-Accessoires, oder auch einfach Dekorations-Artikel: Das Angebot war im letzten Jahr breit gestreut und abwechslungsreich, und wird es auch dieses Mal wieder sein.