em:Blog
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Es muss irgendwann nach dem "BK&S-Wochenende" 2019 in Repelen gewesen sein, als Detlef Keller ankündigte, nach der 2020er-Ausgabe werde man eine 'Denkpause' einlegen. Ganz so ist es ja bekanntermaßen nicht gekommen: Repelen 2020 fiel als eines der ersten Konzerte dem Virus zu Opfer, und es sollte bis zum Frühjahr 2023 dauern, bis dieses 'letzte Mal'
nachgeholt werden konnte.

Nun, es ist ein Jahr später, die Pandemie ist schon fast wieder vergessen, und wir können eine erfreuliche Feststellung machen. Das Überdenken hat nicht dazu geführt, dass unser Quintett rund ums Manikin Label seine Live-Aktivitäten in irgendeiner Weise einzuschränken gedenkt. Nur zur Erinnerung: Frank Rothe, sowohl 'Und-Zeichen' als auch Tontechniker bei BK&S, ist mit Mario und Bas bei 'Filter-Kaffee' und 'Kontroll-Raum' auf der Bühne aktiv, und Michael Menze darf mittlerweile auch zu dieser Gruppe von Musikern rund ums Manikin-Label gerechnet werden, die in immer neuen Kombinationen unsere kleine, aber feine Szene bereichert.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Die Bescherung ist vorüber, der Festtags-Braten vertilgt, und im Kühlschrank steht der Sekt bereit, um den Jahreswechsel zu feiern. Doch halt, zwischen Weihnachten und Neujahr ist noch eine Sache, die zumindest der EM-Fan nicht auslässt: Das Jahresabschluss-Konzert des Schallwende-Vereins im Bochumer Planetarium am 30. Dezember. Da der Blick an diesem Tag in die Zukunft geht, trägt dies den Namen 'Hello' und den des kommenden Jahres.

Diesen klingenden Ausblick ins kommende Jahr wollten auch dieses Jahr knapp 300 Besucher nehmen - wie auch schon in früheren Jahren, war 'Hello 2024' Wochen vorher ausverkauft. Zwar gibt es auch hier kurzfristig stornierte Reservierungen, aber es ist natürlich ein Glücksspiel, auf so etwas zu spekulieren und nach
Bochum anzureisen.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Wenn in den letzten Wochen in dieser Kolumne keine neuen Berichte erschienen sind, so lag das nicht daran, dass EM-live-technisch nichts Berichtenswertes passiert wäre - ganz im Gegenteil, es wurde regelmäßig und viel 'performt'. Leider sind dem Schreiber einige persönliche Dinge in die Quere gekommen, die die Prioritäten zwangsweise verschoben hatten.

Irgendwann wird der Drang dann aber zu groß, doch wieder einmal die geliebte Musik live zu erleben und auch vom Erlebten zu berichten. Und Martin Stürtzer, einem der fleißigsten und produktivstem Musiker in der EM/Ambient-Szene war es zu verdanken, dass dieses Bedürfnis sich noch vor den Feiertagen befriedigen ließ: Eine eher unauffällige Ankündigung auf Facebook, im Wuppertaler Autonomen Zentrum ein Set zu spielen. Das angekündigte Programm: Etwas Dub, etwas Ambient, und Tracks von seinem aktuellen Albums 'Aquatic Cosmos'.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
In den letzten Monaten war Tangerine Dream fast ununterbrochen auf Tour - man könnte meinen, es soll alles nachgeholt werden, was in den zwei Jahren Pandemie nicht besucht werden konnte. Die immer noch zahlreichen Fans in aller Welt danken es mit vollen Häusern. Nach einer Tournee durch die Vereinigten Staaten konnten in diesem Herbst auch wieder einmal die deutschen Fans ihre Lieblings-Band live sehen, ohne dafür ins Ausland reisen zu müssen.

Zur aktuellen Besetzung gehört neben Thorsten Quaeschning und Hoshiko Yamane jetzt Paul Frick. Live gesehen hatte ich ihn zum ersten Mal 2019, auf dem Edgar Froese Memorial Event im Ballhaus Rixdorf in Berlin. Die Zusammenarbeit war offensichtlich so positiv, dass Paul seit 2020 festes Mitglied ist. Paul Frick ist ansonsten auch Teil des Trios 'Brand, Brauer, Frick', und auf dem letztjährigen, positiv angenommenen Studioalbum 'Raum' konnte man hören, in welche Richtung Tangerine Dream sich mit ihm entwickelt hat.
- Details
- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Unter den Awakenings-Events, die Phil Booth und Jez Creek mehrmals im Jahr veranstalten, sticht der 'All-Dayer' hervor. Dieser beginnt bereits am frühen Nachmittag und beinhaltet dementsprechend mehr Acts und Konzerte - trotz einer längeren Pause am Abend kommt man auf derer fünf und damit ähnlich viele wie bei E-Live oder dem Electronic Circus.

Ich war in diesem Jahr zwar schon einmal im Frühjahr in Rugeley gewesen, doch das für diesen All-Dayer angekündigte Lineup war so reizvoll, dass ich es nicht nur 'virtuell' erleben wollte. Mit Jah Buddha und Radio Massacre International gleich zwei Projekte, die ich zwar kannte, aber noch nie oder schon sehr lange nicht mehr live gesehen hatte. Dazu - wie meistens bei 'Awakenings' - mit 'A Collection of Notes' ein Musiker, der mir neu war. Dazu noch ein Peter Dekker, der mit seinen Auftritten und Veröffentlichungen in den letzten Jahren deutlich an Bekanntheit und Profil gewonnen hat, und der auch dafür bekannt ist, sich für jedes Konzert etwas spezielles auszudenken - das war mir die lange Anfahrt wert.