Rezensionen

Er ist schon ein sehr fleißiger Komponist, dieser Robert Schroeder. Aktiv seit Ende der 1970er Jahre veröffentlicht er mit Dream Access bereits sein 34stes Solo-Album. Er selbst schreibt zum Album: "Der Weg zurück in die Atmosphären der Entstehungsphase der Elektronischen Musik war und ist mein Ziel. Dies ist mir mit diesem Album ein großes Stück weit mehr gelungen." Tatsächlich tritt man mit der Musik auf Dream Access eine klangliche Zeitreise in die frühen Zeiten seines Schaffens an, allerdings schon in die rhythmische Phase zu Zeiten von Skywalker und Computer Voice. Inmitten der Stücke trifft man allerdings auch immer wieder auf neuere, experimentelle Einlassungen und Flächen, die seinem heutigen Stil entsprechen. Robert schafft hier einen symbiotischen Klangkörper aus klassisch analogem Spiel in einem digitalen Umfeld, insgesamt jedoch näher an der traditionellen elektronischen Musik als zeitgenössische Vertreter des Genre. Mit dieser Mischung bewegt sich das Album mehr auf einer emotionalen Elektronikebene, fängt entsprechend die Gefühlswelt der 1980er des Stils ein. Er lässt den Hörer das eigenwillige Wesen der EM wiederentdecken, den ursprünglichen Traum hinter dieser speziellen Spielart elektronisch-musikalischer Erlebnisreisen.

Bezug: Spheric Music

Stefan Schulz

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