Berichte

Die erste Aufnahme-Session für das kommende Album "A-11" von Baltes und Erbe ist gerade zwei Wochen her. Vieles ist dabei schon gut gelaufen, aber das eine oder andere möchte man noch einmal versuchen, und wer weiß, vielleicht läuft es beim zweiten Mal noch besser? Dazu bietet sich heute die Gelegenheit, denn in Essen öffnet der ATT seine Türen, Europas größte Börse für alles, was der Hobbyastronom braucht - von Sternenkarten über Fernrohre bis zur kompletten Kuppel. Neben Fachvorträgen gibt es auch immer ein "Begleitprogramm", in dem zwei Konzerte von Stefan Erbe einen festen Platz haben. Es liegt auf der Hand, dass in diesem Jahr wieder Steve Baltes mit von der Partie ist, um weiteres Material für das kommende Baltes & Erbe-Album zu sammeln. Da Steve und Stefan nicht gerade "Tür an Tür" wohnen, müsste einer der beiden für Aufnahmen immer seine Geräte ins Studio des anderen verfrachten. Ein Live-Auftritt ist daher eine günstige Gelegenheit, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden.

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Ein Jahr Live-Pause hatten Steve Baltes und Stefan Erbe sich verordnet, und bis auf einen kurzfristig eingeschobenen Gig auf E-Live haben sie das auch durchgehalten. Wer in Oirschot dabei war und den ersten Track ihres Konzerts nicht erkannt hat: konnte man gar nicht, das war bereits eine Idee, wie das kommende Album aussehen könnte.

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Wie lange ist es jetzt eigentlich her, dass ich zum ersten Mal nach Oirschot gefahren bin? Ich erinnere mich gar nicht mehr genau, aber ein Jahrzehnt könnte es schon bald her sein. Der E-Day im Frühjahr und E-Live im Herbst waren all die Jahre fast so unverrückbare Termine im Kalender wie Ostern und Weihnachten. Seit einem knappen Jahr konnte man aber zumindest nicht mehr sicher sein, ob sie weiter in "De Enck" stattfinden würden, nachdem eine Schließung des Kulturzentrums im Raum stand. Der Stadtrat von Oirschot hatte nach Protesten und einer Unterschriften-Aktion im letzten Jahr noch einmal einen Aufschub bis Ende der Theatersaison 2018/2019 gewährt. Es konnte also gut sein, dass es zum letzten Mal sein würde, als ich ich am Mittag des 6. April 2019 "De Loop 67, Oirschot" als Ziel ins Navi eintippte. Ron Boots hatte sich im Vorfeld noch nicht zur weiteren Zukunft geäußert, außer dass er wohl Alternativen in der Hinterhand hätte, aber am liebsten in "De Enck" bleiben möchte.

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Manchmal fallen Termine interessant zusammen, und man hat die Möglichkeit, am Freitag, am Samstag und auch am Sonntag zu einem Konzert zu fahren. Ein besonderer Zufall ist es dazu, wenn alle drei in einer Kirche stattfinden. Just an dem Wochenende, an dem in Repelen die Konzerte in der Dorfkirche über die Bühne gingen, spielt auch Bernd Scholl in der Heilig-Geist-Kirche in Erkrath. Das hat seit Jahren Tradition, nur eigentlich zu einer anderen Jahreszeit, nämlich im November. Terminliche Probleme haben dieses Mal dafür gesorgt, dass die eigentlich für 2018 geplante Auflage in den März 2019 gewandert ist. Passend zum bevorstehenden Frühlings-Anfang heißt das Motto dieses Mal "Call of the Spring", und sein neues Album "One Earth - One Sky" hat Bernd auch gleich mitgebracht. Die Kirche wird zwar nicht voll, ist aber immer noch gut besucht - gut genug, dass Bernd von seinem neuen Album nicht genug Exemplare dabei hat, um die Nachfrage zu befriedigen. Wer leer ausgegangen ist, schreibt seinen Namen auf eine Liste und bekommt die CD per Post in der kommenden Woche.

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Es ist Freitag Nachmittag, fünf Uhr: Alle unangenehmen Probleme, die das Wochenende verderben könnten, sind abgearbeitet, der obligatorische Wochen-Report an den Chef ist geschrieben. Jetzt noch schnell den Rechner herunter fahren, Fiona einpacken und weg bin ich. Aber dieser Freitag ist anders als die übrigen, denn es geht nicht nach Hause. Stattdessen geht es auf die A44 Richtung Norden, und das Ziel ist - wie immer einmal im Jahr - die Dorfkirche in Repelen. Schon seit vielen Jahren geht das alljährliche Konzert von Broekhuis, Keller & Schönwälder über zwei Tage, so dass der Weg am Freitag direkt vom Schreibtisch in die Kirche führt. Die Staus auf dem Weg nach Repelen halten sich heute in Grenzen, nur das Wetter versucht, sich mir mit Macht in den Weg zu stellen. Offensichtlich will der Regengott in diesen Wochen alles nachholen, was er im letzten Sommer vergessen hat - damit auf einer deutschen Autobahn freiwillig Tempo 80 gefahren wird, muss schon einiges passieren. Unter dem Strich habe ich aber doch noch genug Reserve, dass noch Zeit für einen Snack in der Imbissbude um die Ecke - Einlass ist erst um sieben Uhr. Diese Imbissbude, auch wenn ihr Betreiber alle paar Jahre wechselt, ist fast auch schon Teil der Repelener Tradition: Nicht selten trifft man dort den einen oder andere Bekannten aus der Szene, und ab und zu auch einen der Musiker selber.

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Das "Schiff" Tangerine Dream, wie es Edgar Froese in seinen Memoiren einmal bezeichnet hat, ist nun schon seit einigen Jahren ohne ihn unterwegs, ohne dabei untergegangen zu sein. Nichtsdestotrotz stehen seine Ideen und Grundsätze immer noch unsichtbar hinter all dem, was Bianca sowie Thorsten, Hoshiko und Ulrich unter diesem "Markenzeichen" tun - Grund genug, die Tradition einer Gedenkveranstaltung um seinen Todestag herum fortzuführen.

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In diesem Jahr jährt sich Edgars Tod zum vierten Mal. War es vor zwei Jahren noch das Foyer des Berliner Schauspielhauses, in dem Edgar mit einer Ausstellung, Konzerten und einer Lesung aus seinen (damals noch nicht erschienenen) Erinnerungen gedacht wurde, geht der Weg dieses Mal zwar auch nach Berlin, aber nach Kreuzberg, genauer gesagt ins "Ballhaus Rixdorf". Diese Location hatte Tangerine Dream schon früher für Veranstaltungen genutzt, ich bin heute aber zum ersten Mal hier. Der Ort ist unauffällig: Würde nicht ein großes Schild über den Eingang zu einem Innenhof darauf hinweisen, man würde es wohl kaum finden. Auf die Veranstaltung selber weist zur Straße hin nur ein DIN A4-Poster hin, und auch das ist nach kurzer Zeit wieder verschwunden - hier hat wohl ein Fan und Poster-Sammler zugegriffen.

Eine großartige Werbung vor Ort ist aber auch gar nicht erforderlich: Die 150 Tickets waren lange im Vorfeld ausverkauft. Der Einlass ist für 19 Uhr vorgesehen, schon eine Weile davor bildet sich vor dem Eingang eine Traube. Das Januar-Wetter ist kalt und regnerisch und lädt nicht dazu ein, noch einen kurzen Spaziergang durch den "Kiez" zu machen. Besser wartet man unter dem Vordach und tauscht sich währenddessen ein wenig aus.

Ganz pünktlich ist der Einlass nicht, weil die eingeladenen Musiker wohl noch in Ruhe zu Ende proben wollen - Thorsten und Hoshiko sind erst kurz nach 18 Uhr mit dem Taxi gekommen. Direkt auf den ersten Blick bemerkt man, warum die Gäste-Zahl so limitiert war: Ort der Feier ist nicht der große Ballsaal selber, sondern eine Cocktail-Lounge im Erdgeschoss. Die hat zwar eine großzügige Bar, und Dank belegter Brötchen in größeren Mengen wird auch niemand an diesem Abend hungern, aber viele werden Speise, Trank, Musik und Kunst im Stehen genießen müssen - die aufgestellten Stühle reichen vielleicht für die Hälfte der Besucher.

Diese "Verdichtung" ist gewünscht, man erfährt während des Abends, dass dieses Mal bewusst ein intimerer Rahmen gewählt wurde. Die Kunstausstellung fällt dementsprechend bescheidener aus, es reicht aber noch für zwei Stellwände mit Fotos der 2018er-Tour. Ein Merchandise-Stand darf ebenso nicht fehlen, neben CDs, T-Shirts und Edgars Buch ist der Kaffeebecher mit Tangerine Dream-Logo die Neuheit des Abends.

Ebenso dicht gepackt wie der Saal ist das Programm: Bianca kündigt in ihrer Begrüßung neben vier Konzerten und einer Lesung auch wieder eine Tombola an. Jeder zahlende Gast hat beim Einlass eines der Lose bekommen - die haben vor zwei Jahren noch Geld gekostet, dafür war der Eintritt frei.

Etwas Zeit wird den Besuchern noch gelassen, bis das erste Konzert beginnt. Für den Opener des Abends hat man Paul Frick eingeladen. Wer diesen Namen bisher noch nicht kennt (das schließt den Autor mit ein): Paul Frick kann einerseits eine klassische Musikausbildung vorweisen, andererseits ist er aber auch als DJ "unterwegs". Und diese Vielseitigkeit spielt er in der folgenden halben Stunde auch aus. Paul beginnt mit einem Solo an Klavier - zwar rein akustisch, in seinem improvisierten Stil aber doch an das erinnernd, was TD in den 70ern gemacht hat. Danach wechselt er nahtlos an seine elektronischen Effektgeräte und baut sich im Stile eines Live-Loopings eine Sequenz zusammen. Nachdem die einmal läuft, verwendet er sie als Basis für weitere Improvisationen am Klavier - um schlussendlich das gesampelte Piano in die elektronischen Klänge mit einzubauen. Dieser Mix wandelt sich im Finale von "70er-Jahre-Klängen" zu einem respektablen Dance-Track. Eine solche Spannweite an Klängen und Stilen erlebt man nicht oft, und als Einsteiger war das für die Hörer sicher nicht die leichteste Kost. Edgar hätte daran aber sicher seinen Spaß gehabt, das Publikum auf diese Weise von den ausgetretenen Pfaden wegzuleiten. Es ist den Weg bereitwillig mitgegangen, niemand hat den Raum verlassen, und Paul Frick bekommt reichlich Applaus für diese Leistung.

Auf Konzert Nummer eins folgt nach einer Pause Nummer zwei: jetzt ist Thorsten Quaeschning an der Reihe, und zwar solo, weder als Tangerine Dream noch als Picture Palace music. Er hat an diesem Abend mit Abstand den größten Instrumenten-Park mitgebracht: das große modulare Doepfer-System ist ebenso am Start wie der Moog und diverse weitere Keyboards. Gleich zu Beginn schnallt Thorsten sich die Gitarre um. Es wird aber nicht rockig, der Einstieg ist sphärisch. Solche Passagen sind meist kühl und minimalistisch angelegt. Thorsten zeigt aber, dass es auch anders geht: warm und dicht, keine Spur von einer Winterlandschaft. Das trägt natürlich nicht ewig, und so wandeln sich die Flächen nach und nach zu einem Sequenzen- und Rhythmus-Gewitter, wie man es schon lange nicht mehr erlebt hat. Thorsten wirkt dabei wie ein Dirigent oder Maschinist, der ständig zwischen den Geräten hin- und herspringt: ab und zu wird ein klassischer TD-Sound eingeflochten, und Thorsten scheint gelegentlich selber überrascht zu sein, was dabei herauskommt.

Überrascht oder nicht, das Ergebnis ist auf jeden Fall mitreißend bis fantastisch - Thorsten erhält stehende Ovationen, und Bianca muss die Forderungen nach einer Zugabe mit dem Hinweis beantworten, es würde ja noch mehr kommen - Thorsten wird im Finale noch einmal mitspielen. Hätte man einen Mitschnitt dieses Konzerts im Anschluss auf USB-Stick angeboten, er hätte wohl reißenden Absatz gefunden. Eine Aufnahme existiert zwar, sie wird auf absehbare Zeit aber erst einmal ins Archiv wandern - wer hier und heute nicht da war, hat's eben nicht erlebt.

Ein wichtiger Grund, dass die Zugabe ausfällt: das dicht gepackte Programm. Nach einer Pause ist Zeit für die Lesung aus Edgars Autobiographie "Force Majeure", die an so einem Abend nicht fehlen darf. Die Erinnerungen an ein ganz besonderes Konzert stehen auf dem Programm: Das berühmt-berüchtigte Konzert in der Kathedrale zu Reims. Die Band hatte 1974 gerade den Durchbruch geschafft und lockte über 5000 Besucher in den Sakralbau. Dumm nur, wenn dieser eigentlich nur für ein Drittel davon ausgelegt ist. Die Zustände waren chaotisch, die Luft Cannabis-geschwängert und der Veranstalter war ob der Überforderung mehr oder weniger "auf Tauchstation" gegangen. Was also tun? Das Konzert abzusagen, hätte vermutlich einen Tumult und eine Katastrophe ausgelöst, also musste es durchgezogen werden. Der Zustand, in dem die Kirche danach war, wurde der Band und nicht dem Veranstalter angelastet, und Papst Paul VI. erließ einen Bann, der es TD auf ewig verbot, jemals wieder in einem katholischen Gotteshaus zu spielen. Dieser Bann gilt wohl bis heute, hinderte aber zum Beispiel die anglikanische Kirche nicht daran, gleich darauf Tangerine Dream zu einer England-Tour einzuladen. So wurde die Band unversehens Objekt eines Jahrhunderte alten Kirchenstreits.

Das Pult bleibt für den nächsten Programmpunkt im Fokus, jetzt steht darauf der Zylinder mit den Losen. Drei Preise sind zu verteilen, darunter als Hauptgewinn ein großformatiges, von Edgar geschaffenes Gemälde. Fortuna zeigt sich an diesem Abend salomonisch: die Preise gehen nach England, Dänemark und Deutschland. Ein kleiner Haken bei dem Hauptgewinn: Für den Transport muss der Gewinner selber sorgen. Wünschen wir ihm, dass das einen Meter im Quadrat messende Gemälde die Reise mit der U-Bahn wohlbehalten übersteht.

Jetzt ist die Zeit für den ganz besonderen Gast des Abends gekommen: bevor Hans-Joachim Roedelius sich an Klavier und Tablet setzt, hat auch er noch eine kleine Rede vorbereitet. So wie Bianca zu Anfang ihre Worte an Edgar gerichtet hatte, so tut er es jetzt auch: Er erinnert an die "Anfangszeit" der späten 60er-Jahre und die gemeinsame Zeit im und um den Zodiak-Club. Edgar und er gingen danach musikalisch unterschiedliche Wege, und er war um so erfreuter, dass Edgar noch zu Lebzeiten die Weichen dafür gestellt hatte, dass TD musikalisch jetzt wieder zu den alten Ideen und Wurzeln zurückgekehrt ist - gerade für diesen Satz erntet er spontanen Applaus.

Sein Konzert wird so, wie ich ihn schon in Bochum oder Detmold erlebt hatte. Von der "Opulenz" her ist es das genaue Gegenteil zu Thorstens Auftritt: absolut reduziert und minimalistisch. Einzelne Klänge werden isoliert in den Raum gestellt und entfalten ihre Wirkung. Es ist schon beeindruckend, wie man mit so wenig eine solche Intensität erreichen kann. Der ganze Saal ist sich dieser Intensität bewusst: es herrscht eine schon fast andächtige Stille - so versunken, dass Hans-Joachim Roedelius das Ende der Performance explizit ansagen muss, um den Beifall entgegenzunehmen und die letzte Pause einzuleiten.

Danach steht nämlich das letzte Konzert des Abends an, und dafür kommt Hoshiko Yamane auf die Bühne, die fast den ganzen Abend gewartet hat. Das große Finale steht an, in dem sie mit Thorsten, Hans-Joachim und Paul Frick austesten wird, was sich zu viert entwickeln lässt. Kurzer Zuruf von Thorsten an Hans-Joachim: "Du gibst die Tonart vor!" Was dann aber als Ton zurück kommt, findet er "schwer zu erkennen". Also überlässt man vielleicht ganz galant der Dame die Führung? So wird der gewohnt-sphärische Einstieg von Hoshikos Violine getragen. Und wie man es auch sonst von Tangerine Dreams Improvisationen kennt, nimmt die Sache nach wenigen Minuten Fahrt auf: Mal stören sirenenhafte Sounds die Harmonie, mal greift Thorsten mit verzerrten Gitarrensounds ein. Auch Hans-Joachim bekommt für seine Klangobjekte Raum, er bleibt seinem Stil treu und geht dabei nicht unter.

Mehrmals glaubt man in der folgenden Stunde, die Improvisation hätte ihr Ende gefunden, aber dann hat doch wieder jemand eine Idee, auf deren Basis sich das ganze fortführen lässt. Das eigentlich geplante Ende um 23 Uhr ist lange überschritten, als dieses letzte Konzert des Abends endet und Bianca ihre Schlussworte spricht. Wer weiß, vielleicht entwickelt sich ein Event zu Ehren Edgar Froeses um diese Jahreszeit zu einer Dauereinrichtung - mit den Jahren weniger, um seines Todes zu gedenken, als der Dinge, die er für die Entwicklung der elektronischen Musik geleistet hat. Edgar selber hat immer den musikalischen Stillstand gehasst und darüber nachgedacht, was man an neuen Dingen tun könnte; eine Art Mini-Festival, auf dem auch jüngere EM-Musiker eine Plattform finden und das Brücken zu Philosophie und anderen Kunstformen schlägt, wäre absolut in seinem Sinne gewesen.

Alfred Arnold

Was wäre ein Jahresende ohne das "Hello"-Konzert am Vortag im Planetarium Bochum? Für mich nur eine halbe Sache, und mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da. Das in Zusammenarbeit mit den Schallwende-Verein veranstaltete Jahresabschluss-Konzert hat noch nie unter schlechtem Zuspruch gelitten - ganz im Gegenteil, ein ausverkauftes Kuppelrund am 30. Dezember ist der Normalfall. Für "Hello 2019" konnte Sylvia Sommerfeld aber einen ganz besonderen Coup landen und Tangerine Dream verpflichten. Die Resonanz war entsprechend: Gleich zwei Konzerte wurden für diesen Abend angekündigt, und beide waren nach wenigen Tagen ausverkauft.

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B-Wave ist von den "großen" EM-Festivals mit mehreren Konzerten traditionell immer das letzte im Jahr, mit einem Termin Anfang Dezember. Nicht immer schaffe ich es dorthin, stehen in der Adventszeit für mich (und vermutlich auch für andere) noch diverse andere, nicht EM-bezogene Termine an. Diese Jahr hat es aber gepasst, und ich mache mich kurz nach Mittag auf den Weg zum Kulturzentrum "De Muze" in Heusden-Zoldern.

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