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Ein Berggipfel ist der richtige Ort, den Blick in alle Richtungen schweifen zu lassen. Im übertragenen Sinne gesehen, hatte Stefan Erbe mit der Sternwarte Hagen den perfekten Ort gewählt, mit "Spaceworks 2018" auf sein musikalische Schaffen der vergangenen Jahre zurückzublicken, und gleichzeitig eine Ausblick auf das zu gewähren, was in den nächsten Monaten von ihm zu erwarten sein wird.

spaceworks 2018 banner

Die Filmemacher Adele Schmidt und José Zegarra Holder von Zeitgeist Media, eine Video Produktion Firma in Washington DC, arbeiten derzeit an dem Dokumentarfilm „Romantic Warriors IV – Krautrock“ (Teil 1 & Teil 2). Der Film ist die vierte Dokumentation in der Dokumentarfilmreihe über Progressive Rock Musik. Der Film befindet sich derzeit im Schnitt und wird in Januar 2019 herauskommen. Die Filmemacher haben eine Indie GoGo Kampagne gestartet, mit dem Ziel, Spenden zu erhalten, um den Film fertigstellen können. 

Kampagne: https://igg.me/at/krautrock

„Romantic Warriors 4 – Krautrock“ dokumentiert die Krautrockszene der frühen 70iger Jahre und schließt auch heutige Bands ein, die von der Krautrockszene beeinflusst worden sind. Die Filmemacher haben zwei Jahre lang an der Produktion des Filmes gearbeitet und über 20 legendäre Krautrockbands interviewet. Der Film wird in zwei Teilen herauskommen: Der erste Teil konzentriert sich auf die Szene in Köln, Düsseldorf und Hamburg und der zweite Teil auf die Szene in Berlin und München.
Durch Interviews mit "Krautrock" Musikern, Clips von Live-Performances, Fotografien, Archivaufnahmen und zeitgenössische Videoaufnahmen, bringt der Film uns auf eine Reise bemerkenswerter Zeiten musikalischer Innovation, die die progressive, elektronische und experimentale Musik weltweit für Jahrzehnte geprägt hat. 

„ROMANTIC WARRIORS 4 – KRAUTROCK“ (Teil 1) enthält die folgenden Bands: CAN * FAUST * KLUSTER * CLUSTER * KRAFTWERK * FLOH DE COLOGNE * NEU! * LA DÜSSELDORF * JAPANDORF * HARMONIA * KRAUTWERK * DAMO SUZUKI'S NETWORK * ELECTRIC ORANGE

Musiker, die für den Teil 1 interviewt wurden:

Jean-Hervé Peron, Zappi Diermaier, Malcolm Mooney, Jaki Liebezeit, Damo Suzuki, Irmin Schmidt, Wolfgang Flür, Eberhard Kranemann, Dieter Klemm, Dick Städtler, Theo König, Vridolin Enxing, Michael Rother, Miki Yui, Hans Lampe, Hans Joachim Roedelius, und Harald Grosskopf. Der Film enthält ebenso Beiträge von: Gunther Buskies (Bureau B), CAN Toningenieur René Tinner, Musiker Robert Rich, Dirk Jan Müller & Dirk Bittner (Electric Orange), Filmemacher Stephan Plank, und zeitgenössische Musiker Albert Schatz und April Camlin (Wume).

„ROMANTIC WARRIORS 4 – KRAUTROCK“ (Teil 2) enthält die folgenden Bands: TANGERINE DREAM * GURU GURU * AMON DÜÜL II * XHOL CARAVAN *A.R. & MACHINES * NEKTAR * EMBRYO * KRAAN * POPOL VUH * ASH RA TEMPEL * AGITATION FREE * WITTHÜSER & WESTRUPP * KLAUS SCHULZE * GÜNTER SCHICKERT

Die Filmemacher haben seit mehr als zwei Jahren unermüdlich an dieser Dokumentation gearbeitet. 100% des Films ist gedreht und der Rohschnitt von Teil 1 liegt vor. Zeitgeist Media hat den Film bislang selbst finanziert, ohne finanzielle Unterstützung, Sponsoren, oder Geldgebern. Die Filmemacher haben unzählige Stunden mit Recherche, Planung, Produktion und Schnitt verbracht und richten sich nun mit der Kampagne an Freunde, Krautrockfans, und an die Prog-Gemeinschaft, mit der Bitte um Unterstützung, so daß sie den Film herausbringen können. Treten Sie der Kampagne bei, spenden Sie und helfen Sie, das Wort zu verbreiten, damit der Krautrock-Film der Welt gezeigt werden kann!

Kampagne: https://igg.me/at/krautrock Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=FT2674tdQVI
Website: https://www.progdocs.com Information über die vorherigen Filme in der Reihe „Romantic
Warriors – A Progressive Music Saga“, können Sie auf der Website www.progdocs.com erhalten.

Mitten im eher ereignisarmen August tauchte auf dem Event-Kalender von EMpulsiv "Controled Voltage" auf. Hinter diesem Titel versteckte sich ein Konzert von Uwe Rotluff alias WellenVorm. Uwe wohnt und arbeitet aus Chemnitz, ein Konzert hier bei uns "im Westen" ist für ihn also schon mit einer größeren Anreise verbunden und etwas besonderes. Durch sein zweites Album "Petrified Forest" war ich auf seinen ganz eigenen Stil aufmerksam geworden, live hatte ich ihn bisher aber noch nicht gesehen - das war jetzt die Gelegenheit.

Die zweite Überraschung war der Veranstaltungsort: Das Konzert sollte in Ahlen stattfinden, aber nicht wie die Scheunenparty bei Bernd Glanemann auf dem Bauernhof, sondern in der ehemaligen Maschinenhalle der Zeche Westfalen. Auch in dieser Gegend gibt es Bergwerke, deren Gebäude nach Ende des Bergbaus nicht dem Erdboden gleichgemacht wurden, sondern mit neuen Inhalten gefüllt wurden.

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Stefan Erbe hat seine "Sound of Sky"-Shows im Bochumer Planetarium nach einem Jahr Pause wieder aufgenommen, aber die Zahl der Shows pro Jahr reduziert. Rechnet man die Konzerte mit ATB nicht hinzu, ist es heute der zweite von drei Terminen in diesem Jahr, und als Thema steht "Enigma" auf dem Programm. Enigma ist ein Projekt von Michael Cretu, und für den "Hardcore-EM-Fan" ein vielleicht etwas abseitiges Thema. Ich selber kannte Michael viele Jahre nur als Produzent im Hintergrund, z. B. von Sandra in den 80er-Jahren, als Enigma war er erst vor gut anderthalb Jahren auf meinem Schirm aufgetaucht, als "The Fall of A Rebel Angel" es bei der Schallwelle-Preisverleihung unter die besten zehn Alben des Jahres geschafft hatte. Ich hatte also wenig bis gar keine Ideen dazu, was mich an diesem Abend erwarten würde.

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Winnies Schwingungen-Party ist seit vielen Jahren ein fester Termin im Kalender des EM-Fans. Es hat zwar nicht jedes Jahr geklappt, in Winnies Garten im Hamm EM-Konzerte im entspannten Rahmen eines Grillfests zu organisieren, aber die Erwartung der Fans ist doch inzwischen so hoch, dass das Team um Frank Gerber, Hans-Herrmann Hess und Co. sich um einen Ersatz bemüht hat, als Winnie ankündigte, sich für dieses Jahr mal eine "Auszeit" zu nehmen. Eine andere Location musste her, an der sich einerseits eine kleine Bühne realisieren lässt, und die andererseits genug Platz für eine knapp dreistellige Zahl an Gästen sowie die Zelte bietet. Die konnte gefunden werden, bei Bernd Glanemann auf dem Hof gibt es eine Scheune, und Platz ist rund um den Hof soviel wie man will. So war die Idee zur "Scheunenparty" geboren, mit dem gleichen Konzept wie bei Winnie, aber an einem neuen Ort.

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Gelegentlich sollte es sich der EM-Fan auch einmal leisten, etwas weiter ins Ausland zu einem Konzert oder Festival zu fahren. Man sieht und hört dort nicht nur Musiker, die selten oder gar nicht in Deutschland auftreten, es bietet vor allem die Gelegenheit, Kontakte zu EM-Fans im Ausland zu knüpfen. Im letzten Jahr war ich zu einem der Awakenings-Events in Rugeley gefahren, für dieses Jahr hatte ich mir das E-Scape Festival ausgesucht. E-Scape ist vor ein paar Jahren von David Wright aus der Taufe gehoben worden, der sowohl selber als Musiker aktiv ist als auch das AD Music Label betreibt. Man kann es als Nachfolger des "Bungay Bash" sehen, und Halesworth, wo die Halle "The Cut" steht, ist auch nicht weit von Bungay entfernt.

Ähnlich wie bei "Awakenings" gibt es auch die Option eines virtuellen Tickets, d. h. man erhält einen vollständige Konzert-Mitschnitt als Download oder auf USB-Stick, egal ob man selber an diesem Abend anwesend war oder nicht. In den beiden vorigen Jahren hatte ich davon Gebrauch gemacht, aber dieses Jahr wollte ich physisch dabei sein.

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Ein Festival, das jedes Jahr stattfindet, ist eine schöne Sache. Zwei Festivals, von denen eines in der "Frühjahrs-Saison" liegt und eines nach der Sommerpause im Herbst, sind aber noch besser. Ron Boots setzt dieses Prinzip seit vielen Jahren mit seinem E-Day und E-Live in Oirschot um, und auch der belgischen Elektronik-Szene ist es seit einigen Jahren gelungen, zwei Veranstaltungen pro Jahr zu etablieren. Zwar haben "B-Wave" im Spätherbst und "Cosmic Nights" im Frühling gänzlich andere Namen und auch einen anderen Schwerpunkt, im Hintergrund sind aber zum Teil die gleichen Organisatoren am Werk.

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Hatte der Dampfer "Tangerine Dream" durch Edgar Froeses Tod vor drei Jahren eine Vollbremsung hinlegen müssen, so hat er inzwischen wieder Kurs und Fahrt aufgenommen. Das Trio aus Thorsten Quaeschning, Hoshiko Yamane und Ulrich Schnauss wird von den Fans als würdige Fortführung des Projekts angenommen, ein gutes Dutzend Konzerte an den verschiedensten Orten in diesem Jahr sind ein Beleg dafür. Auch wenn man mir nachsagt, ich würde überall hinfahren, ein solches Pensum schaffe ich nicht, alleine aus zeitlichen Gründen. Als Tangerine Dream im letzten Monat in Dresden spielte, war das am gleichen Tag bei Sound of Sky in Bochum. Man muss sich für das eine oder andere entscheiden, und die Entfernung spielt dabei sicher auch eine Rolle.

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