Rezensionen

erezyaary moab Erez Yaary ist kein Unbekannter im großen Teich der elektronischen Tonerzeugern und kann auf einige qualitätsvolle Veröffentlichungen verweisen, die vom Eifeler Mellowjet-Label distributiert werden. Auch sein neustes Projekt "Moab" reiht sich nahtlos ein, auch wenn man beim zweiten Hinhören starke Anleihen und Huldigungen für einen anderen großen Fisch im benachbarten Berliner Gewässer ausmacht. Gar nicht schlimm, dass manche Komposition auf die Hörgewohnheiten der 80er Fans vorher genannter Pioniere ausgerichtet ist, denn sie sind wirklich exzellent arrangiert. Auch Yaary gehört zu den Musikern, die schon fast besser als das Orginal klingen und alle diejenigen glücklich macht, die noch mehr TD-Material aus dieser Zeit vermissen. Dennoch gibt es auch auf Moab einiges vom Komponisten zu erfahren, dass die eigene musikalische Umgebung des Israeli beschreibt. Die Instrumentierung ist stimmig, der Sound profitabel und man mag gleich nochmal ein paar ältere Scheiben von ihm rauskramen, um zu schauen was man von Yaary sonst noch so angeln kann. Am besten gleich die große Rute mitnehmen, den Yaary ist wahrhaftig kein kleiner Fisch. Petri Heil!

Stefan Erbe

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