Rezensionen

Natürlich freut sich der Rezensent genauso wie die vielen EM-Fans über diesen Longplayer. Zeigt er doch ganz besonders, dass der anhaltende Trend der bundesweiten "EM-Wiederbelegung" auch bei den ganz großen der Zunft nicht "halt macht". Jerome Froese ist es wohl zu verdanken, dass Johannes Schmoelling wieder Lust aufs Musizieren bekommen hat und sie gemeinsam mit Robert Waters nun als "Loom" firmieren. Einige der Tracks werden vielen TD-Jüngern bekannt vorkommen, denn sie stammen aus der Zeit, in der Schmoelling maßgeblich den Sound der Berliner beeinflusste. Aber dieses Album wäre nicht nur für die gelungene Live-Adaption vorher genannter Tracks zu beglückwünschen, nein, auch für die spannende Zusammenarbeit der Generationen scheint es nicht genügend Lobeshymnen zu geben. Die in Oirschot (NL), auf dem E-Live Festival aufgenommene Musik klingt nicht nur so, wie sich viele TD-Fans die Musik des Pionier-Trios heute wünschen würden, sondern es mundet nach einer echten Weiterführung, nach einem Konzept, welches tatsächlich wieder Bestand haben könnte, das Genre nachhaltig zu bewegen. Das Potential und die Vermengung dieser drei Musiker, scheint die "Ursuppe" neuerlicher Bestandteile für weitere große Ereignisse im EM-Universum zu werden und es sollte auf seinem Weg der Ausdehnung, möglichst viele aktive Genre-Beobachter, Musikredakteure und Fans mitreisen lassen, denn im weiten Nichts der häufigen musikalischen Belanglosigkeit, fängt es gerade wieder an zu leuchten.

Stefan Erbe

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