Rezensionen

berndscholl dawntodusk Wenn der Begriff "Musik im Planetarium" fällt, muss man unweigerlich auch immer an Bernd Scholl denken, der wie kaum ein anderer Musiker regelmäßig durch die BRD reist, um seine Fans mit einem erneuten Planetariums-Konzert zu begeistern. Dabei muss man feststellen, dass Scholl dies schon seit einigen Jahrzehnten erfolgreich praktiziert. Dawn to Dusk ist sein zweites Live-Album, welches im Mitschnitt eines Konzertes im Planetarium Nürnberg entstanden ist und einen Querschnitt seiner Schaffens ab 1995 beinhaltet. Scholls Musik ist verträumt, mystisch und eher traditionell mit "akustischen Sounds" bestückt und dürfte auch als Begleitung zu TV-Sendungen wie TerraX und Konsorten eine exzellente Figur abgeben, besticht sie doch durch ihre sehr eingängige "spirituelle" Atmosphäre. Dabei mag man sicherlich geteilter Meinung sein, ob die Tunes des Hessen "weichgespült" sind oder einfach nur gut produziert wurden, denn kaum ein Track passt nicht in das geschickte "New Age"-Konzeptes dieses Albums. Sicherlich wird es keine großen Ansprüche an die Hörgewohnheiten stellen, aber sein Genre präsentiert es nahezu perfekt und wird allen Freunden von Cusco und Co. wieder große Freude bereiten.  

Stefan Erbe

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