Rezensionen

akashaproject solarsystemVor dem Start zur musikalischen Reise von Barnim Schultze empfiehlt sich der genaue Blick ins Booklet bzw. auf die "Prints" des "Solar System", denn sie verraten das Konzept, dass hinter den 74 Minuten ambienten Sounds steht. In diesem Fall konzeptioniert der Künstler eine "komplexe Basis" von Schwingungs-Grundlagen die von den Sonnensystem-Objekten in die Tracks portiert wurden und garantieren somit echte Planetenmusik. Dies mag nun nicht allen Konsumenten wichtig zu erscheinen die auf 10-12 Minüter sphärischen Ursprungs abzielen, denn das Audiomaterial wird auch ohne diese Hinweise sicher den Geschmack "tiefflächiger" Ambient-Fans treffen. Allerdings scheinen ein paar Objekte noch zu fehlen, denn Saturn, Neptun und Uranus sind zum Beispiel nicht vertont worden. Möglicherweise passten die Objekten nicht mehr auf den Silberling oder trafen nicht die richtige Frequenz? Vielleicht sind sie auch erst Bestandteil einer weiteren Reise, die uns noch erwarten könnte. In jedem Fall sollte dieser erste orbitale Querschnitt in defensiver Umgebung gehört werden, denn Drums, schnelle Elemente und eckige Sequenzen wird man in keiner der Umlaufbahnen antreffen, dafür aber endlos tiefe Soundteppiche.

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Stefan Erbe

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