Rezensionen

Homeland cover artDass Björn "Nattefrost" Jeppesen ein Album in 45 Minuten erzählen kann, ist tatsächlich neu. Aber auch die Erzählweise seines neuesten Audio-Hörspiels ist bisher so noch nicht gehört worden, umso mehr stellt sich die berechtigte Frage, woher der deutliche Wandel stammt. Nur das 8minütige Divine Light erinnert an die vergangenen Alben, alle andere Stücke sind sehr viel dunkler und rühren eher geschichtlich an. Björn selbst formuliert es als Rückbesinnung auf seine musikalische Zeit zwischen 2003 und 2007. Die entstehenden virtuellen Bilder vermitteln eine Aufarbeitung skandinavischer Vergangenheiten, einen Blick auf das vergangene Leben und die typische nördliche Melancholie. Ein Album, dass einige Zeit zum "Hören" benötigt und weniger den kommerziellen Hörgewohnheiten entspricht. Ein tiefer Blick, der dennoch lohnt.

www.nattefrost.dk

Stefan Erbe 

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