Seit vielen Jahren ist die Superbooth in Berlin ein fester Termin im Kalender der EM-Szene. Als 'Hands-On-Ausstellung' elektronischer Klangerzeuger jeglicher Form richtet sie sich natürlich in erste Linie an Musiker und weniger an den reinen Hörer und 'Konsumenten' der damit geschaffenen Werke. Musiker und Labels nutzen aber gerne die Gelegenheit, für die Besucher im Umfeld der Messe kleinere Konzerte zu veranstalten - wenn schon einmal so viel potentielles Publikum konzentriert vor Ort ist, sollte man das auch ausnutzen. Und dabei findet sich dann immer wieder etwas, das auch für den reinen Fan die Reise nach Berlin lohnt.
![Flux and Pulse 17.5.2024]()
Mario Schönwälder, Chef des Manikin-Labels, hat vielleicht ähnliche Gedanken gehabt, als er plante, einmal alle aktuellen Projekte seines Labels an einem Abend auf die Bühne zu bringen. Eine Lokation, die nicht weit vom FEZ Berlin liegt, wäre dafür nicht ungeschickt, so dass der Messebesucher nach einem langen Tag auf der Superbooth quasi 'im Vorbeigehen' noch Live-Musik genießen kann. Zum Betreiber eines solchen Orts konnte Wolfram Spyra, seit einigen Jahren Wahl-Berliner, den Kontakt herstellen. Da bei ihm gerade auch eine Alben-Veröffentlichung anstand, war das Konzept komplett: Am Freitag-Abend vor Pfingsten, und unweit der Superbooth, steigt ein Konzert mit Spyra und allen Manikin-Aktiven.