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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Der EM-Veranstaltungskalender in diesem Januar und Februar ist fast ebenso trübe anzusehen wie das Wetter dieser Monate: Gähnende oder Beinahe-Leere kennzeichnen die beiden Monate. Für Anfang Februar stach aber ein kleines (High-)Light heraus: Bernhard Wöstheinrich und Volker Lankow, die zusammen zum Beispiel auch schon auf der Schallwelle gespielt haben, würden sich auf den Weg von Berlin ins westfälische Warendorf machen. Der originelle Name der dortigen Location: "Zwischenraum - Ort des glücklichen Zufalls".

Meine erste Assoziation bei diesem Namen war der Film "Being John Malkovich". In dem lässt ein geiziger Arbeitgeber seine Angestellten in einem halbhohen Zwischengeschoss arbeiten, um an der Miete zu sparen. Ob im "Zwischenraum" von Musikern und Publikum ähnliche Verrenkungen gefordert sein werden? Es gab einen Weg, das heraus zu finden, und der führt mich heute nach Warendorf, trotz winterlichen Wetters und zirka zweieinhalb Stunden Fahrt.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Nach der erfolgreichen Premiere im letzten Jahr gastiert der Electronic Circus zum zweiten Mal in der Lemgoer Johanniskirche. Erfahrung ist also auf beiden Seiten vorhanden: Auf Seiten der Veranstalter, die die Location und deren Betreiber bereits kennen, und auf Seiten der Besucher, die im letzten Jahr bereits in Lemgo waren und die örtlichen Hotels kennen.

Unsere Wahl ist dieses Jahr zum Beispiel auf eine Unterkunft gefallen, die weniger High-Tech-Tücken bereit hält und von der aus man problemlos zu Fuß bis zur Johanniskirche kommt - auch wenn man zwei große Kisten CDs für einen eigenen Stand hinter sich herzieht. Ein kleiner Hinweis für diejenigen, die ähnliches im kommenden Jahr vorhaben: Die Lemgoer Innenstadt ist zu großen Teilen mit Kopfsteinpflaster versehen, ein für einen Gepäck-Trolley eher suboptimaler Untergrund...
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Der Weihnachtsbaum wird noch in dem meisten Wohnzimmern stehen, wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt und an vielen Orten eine Bilanz der letzten zwölf Monate gezogen wird. Der Schallwende-Verein hingegen blickt zu dieser Zeit traditionell schon aufs nächste Jahr: Das letzte Veranstaltung des Vereins im Jahr trägt die Zahl des kommenden Jahres im Namen, und es wird mit einem "Hello" begrüßt.

Man könnte denken, Familie, Freunde und private Feste würden zwischen den Feiertagen so viel Zeit binden, dass gar keine Zeit wäre, auch noch ein EM-Konzert zu besuchen. "Hello" lehrt aber seit vielen Jahren etwas anderes, und das liegt sicher auch mit daran, dass der Termin am 30. Dezember im Planetarium Bochum seit vielen Jahren etabliert ist - er ist fest eingeplant, und man trifft sich quasi hier noch einmal mit dem Rest der "EM-Familie".
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Mit der Adventszeit ist auch in meinem Terminkalender - sieht man von den Schallwelle-Wahlen einmal ab - etwas Ruhe eingekehrt. Seit über zwei Monaten gibt es auch einmal wieder Wochenenden, an dem mich der Weg nicht zu irgendeinem Event führt.

Zum dritten Advent gibt es aber doch noch einen Termin, bevor die Feiertage kommen, und passend zur vor-weihnachtlichen Stimmung ist der in einer Kirche. Die Herzberg-Kirche liegt in gleichnamigen Ortsteil Sprockhövels. Sprockhövel ist die Heimat von Matthias Lehmann, der in diesem Jahr alle vier Jahreszeiten vertont hat und dessen entspannte und atmosphärische Musik sicher auch gut an so einen Ort passen würde. Heute wird aber von einem Musiker bespielt, der auch nicht von viel weiter anreisen musste: Martin Stürtzer lebt und arbeitet in Wuppertal, und das ist auch nur einen Katzensprung von Sprockhövel entfernt.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Das Jahr neigt sich dem Ende zu: November ist fast vorüber, der Advents-Kranz steht bereit und die erste Kerze wird morgen entzündet werden. Obwohl es Wochenende ist, stehe ich an diesem Samstag ähnlich früh wie an einem Werktag auf. Denn der Frühstückstisch steht heute nicht eine Tür weiter in der Küche, sondern knapp anderthalb Stunden entfernt in Bochum: Das alljährliche EM-Breakfast des Schallwende-Vereins steht heute auf der Agenda.

Seit einigen Jahren hat das EM-Breakfast seine Heimstatt im Gasthaus Goeke in Bochum-Grumme gefunden. Die Form der Veranstaltung ist recht einzigartig und geht auf Berthold Heinze, den ehemaligen Kassenwart des Vereins zurück. Der war ein Freund guten Essens und ersann die Kombination eines (späten) Frühstücks mit einem EM-Live-Auftritt im entspannten und kleinen Rahmen.