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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Der Weihnachtsbaum wird noch in dem meisten Wohnzimmern stehen, wenn das Jahr sich dem Ende zuneigt und an vielen Orten eine Bilanz der letzten zwölf Monate gezogen wird. Der Schallwende-Verein hingegen blickt zu dieser Zeit traditionell schon aufs nächste Jahr: Das letzte Veranstaltung des Vereins im Jahr trägt die Zahl des kommenden Jahres im Namen, und es wird mit einem "Hello" begrüßt.

Man könnte denken, Familie, Freunde und private Feste würden zwischen den Feiertagen so viel Zeit binden, dass gar keine Zeit wäre, auch noch ein EM-Konzert zu besuchen. "Hello" lehrt aber seit vielen Jahren etwas anderes, und das liegt sicher auch mit daran, dass der Termin am 30. Dezember im Planetarium Bochum seit vielen Jahren etabliert ist - er ist fest eingeplant, und man trifft sich quasi hier noch einmal mit dem Rest der "EM-Familie".
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Mit der Adventszeit ist auch in meinem Terminkalender - sieht man von den Schallwelle-Wahlen einmal ab - etwas Ruhe eingekehrt. Seit über zwei Monaten gibt es auch einmal wieder Wochenenden, an dem mich der Weg nicht zu irgendeinem Event führt.

Zum dritten Advent gibt es aber doch noch einen Termin, bevor die Feiertage kommen, und passend zur vor-weihnachtlichen Stimmung ist der in einer Kirche. Die Herzberg-Kirche liegt in gleichnamigen Ortsteil Sprockhövels. Sprockhövel ist die Heimat von Matthias Lehmann, der in diesem Jahr alle vier Jahreszeiten vertont hat und dessen entspannte und atmosphärische Musik sicher auch gut an so einen Ort passen würde. Heute wird aber von einem Musiker bespielt, der auch nicht von viel weiter anreisen musste: Martin Stürtzer lebt und arbeitet in Wuppertal, und das ist auch nur einen Katzensprung von Sprockhövel entfernt.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Das Jahr neigt sich dem Ende zu: November ist fast vorüber, der Advents-Kranz steht bereit und die erste Kerze wird morgen entzündet werden. Obwohl es Wochenende ist, stehe ich an diesem Samstag ähnlich früh wie an einem Werktag auf. Denn der Frühstückstisch steht heute nicht eine Tür weiter in der Küche, sondern knapp anderthalb Stunden entfernt in Bochum: Das alljährliche EM-Breakfast des Schallwende-Vereins steht heute auf der Agenda.

Seit einigen Jahren hat das EM-Breakfast seine Heimstatt im Gasthaus Goeke in Bochum-Grumme gefunden. Die Form der Veranstaltung ist recht einzigartig und geht auf Berthold Heinze, den ehemaligen Kassenwart des Vereins zurück. Der war ein Freund guten Essens und ersann die Kombination eines (späten) Frühstücks mit einem EM-Live-Auftritt im entspannten und kleinen Rahmen.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
So voll gepackt wie in diesem Herbst war mein Terminkalender noch nie, was besuchenswerte Elektronik-Events angeht: Ab Anfang September findet sich für jedes Wochenende auf meinem großen Wandkalender in der Küche mindestens einen Eintrag, und mehr als einmal habe ich mich entscheiden müssen, wohin der Weg an diesem Samstag geht. Da gibt es natürlich gewisse 'Fixpunke', wie den Electronic Circus oder E-Live, die man auf keinen Fall auslassen will, und heute steht ein weiterer solcher an: Das Höhlenkonzert in der Dechenhöhle bei Iserlohn. Organisiert wird es schon seit vielen, vielen Jahren von Axel Stupplich, in Zusammenarbeit mit Dr. Stefan Niggemann, der die Dechenhöhle betreibt und leitet. Mit deutlich fünfstelligen Besucherzahlen pro Jahr ist die Höhle nicht nur Naturdenkmal und Forschungsobjekt, sondern auch ein kleiner Wirtschaftsbetrieb.

Die große Grotte in der Höhle mit ihrer eigenen Bühne ist ein beliebter Spielort für Musiker. Termine dafür sind begehrt und lange im Voraus vergeben. In früheren Jahren war es so, dass Axel alle zwei Jahre für sich bzw. seine Band "Pyramid Peak" und einen Gastmusiker einen solchen ergattern konnte. Letzten November, als Ron Boots und Frank Dorittke zusammen mit Axel die Tropfsteine zum Beben brachten, kam aber die Nachricht, dass die Neuauflage bereits 2025 sein würde. Und so fahre ich an diesem Tag mit noch nicht ganz so weit zurück liegenden Erinnerungen in Richtung Iserlohn.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Reportage
Vor einem guten Monat hatte ich an dieser Stelle über zwei Herren berichtet, die es geschafft haben, ein neues EM-Festival in den Niederlanden zu etablieren. Erfreulicherweise gibt es solche wagemutigen Naturen auch auf unserer Seite der Grenze: Im vergangenen Jahr hatte Hajo Liese das historische Klärwerk Krefeld als neuen Spielort für elektronische Musik entdeckt. Leider hatte ich an diesem Tag schon etwas anderes vor und konnte deshalb nicht bei der Premiere dabei sein. Aber erfreulicherweise sollte es nicht bei diesem einen Mal bleiben: Für den November dieses Jahres wurde eine Neuauflage angekündigt.

Nun ist der Herbst dieses Jahres einer, der besonders dicht mit Events gespickt ist - ich kann hier leider aus Zeitgründen nicht über alles berichten, was ich Woche für Woche besuche und besucht habe. So wurde denn auch spekuliert, es gäbe einfach zu viele Events, als der Aufruf kam, mit einem geplanten Ticketkauf nicht länger zu warten - die 2025er-Neuauflage stand wegen bisher schlechter Vorverkaufszahlen auf der Kippe. Das hatte die erhoffte Wirkung und hob die Zahl über den vom Betreiber der Location geforderten Mindestwert.