Es ist wohl unbestritten, dass Pink Floyd für viele andere einen musikalischen Grundstein gelegt und eine stilistische Inspiration gegeben haben. Insbesondere auch für viele Urväter der elektronischen Musik. Mit The Endless River legt die Band um David Gilmour ihr (offiziell) letztes Album vor. Zwar wird es dem progressiven Rock zugeordnet, bietet aber auch das Gefühl und den Geist, der mich für elektronische Musik begeistert.
Das Album erscheint in drei Varianten, als CD, als Doppel-LP und als Deluxe-Box, wahlweise mit DVD oder Blu-Ray. Mir liegt die Deluxe-Box mit DVD vor. Sie kommt in einem schlicht gestalteten, stabilen weißen Karton daher. Vorne prangt das umstrittene Cover des Albums und hinten finden sich Details über die Inhalte. In der Box befinden sich neben einigen Postkarten mit Pink Floyd Motiven die CD und DVD, beide in schlichten Pappschubern, und ein Hardcover-Booklet mit Session-Fotos und Detailbildern sehr ansehnlich gestaltet. Auch findet sich hier der Liedtext zum einzigen gesungenen Titel des Albums "Louder Than Words".

Schon nach den ersten 2 Minuten war ich mir sicher .... da kann nichts mehr schiefgehen. Durchgehend super, gleich vom ersten Titel an ! -Ombra- scheint ja ein sehr umfangreiches Projekt zu sein. Die Originalversion ist bereits aus dem Jahr 2009. Diese Besprechung beruht sich auf die überarbeitete Fassung aus diesem Jahr (2014) welche auf Hagen Von Bergens-Label Bi-Za-Records als gepresste CD erschienen ist. Und dann gibt es ja noch auf michaelbrueckner.bandcamp.com die "Mammutversion" mit 46 Titeln .... also da kommen so einige Stunden zusammen.
Dass Björn "Nattefrost" Jeppesen ein Album in 45 Minuten erzählen kann, ist tatsächlich neu. Aber auch die Erzählweise seines neuesten Audio-Hörspiels ist bisher so noch nicht gehört worden, umso mehr stellt sich die berechtigte Frage, woher der deutliche Wandel stammt. Nur das 8minütige Divine Light erinnert an die vergangenen Alben, alle andere Stücke sind sehr viel dunkler und rühren eher geschichtlich an. Björn selbst formuliert es als Rückbesinnung auf seine musikalische Zeit zwischen 2003 und 2007. Die entstehenden virtuellen Bilder vermitteln eine Aufarbeitung skandinavischer Vergangenheiten, einen Blick auf das vergangene Leben und die typische nördliche Melancholie. Ein Album, dass einige Zeit zum "Hören" benötigt und weniger den kommerziellen Hörgewohnheiten entspricht. Ein tiefer Blick, der dennoch lohnt.
Im Jahr 2009 mündete die erste Zusammenarbeit von Erik und Bernhard in eine gemeinsame CD, Arcadia Borealis. Nun hat es fünf Jahre gedauert, um aus den darüber hinaus gehenden gemeinsamen Ideen eine zweite CD zu produzieren. Und die beiden präsentieren mit Weltenuhr ein außerordentlich starkes Zweitwerk. Dieses Album zeugt von einer exzellenten Symbiose der eher ambienten und melodiösen Spielweise Erik Wøllos, getrieben von seinem gekonnten Gitarrenspiel, und der experimentellen und druckvollen Klangwelten Bernhard Wöstheinrichs. Unterstützt werden die beiden auf Gales und Weltenuhr durch den betörenden Gesang von Elke Marleen Schumacher. Auf der über eine Stunde langen Scheibe finden sich 11 Tracks mit Längen zwischen ca. 4 und 8 Minuten....
Nein liebe Schroeder-Fans, es gibt keinen Grund in Sorge zu geraten, dass es an hörbaren Nachschub fehlen könnte, denn ein weiterer Silberling aus dem Grenzstädtchen Aachen erreicht die Empulsiv-Redaktion. Allerdings haben wir nicht direkt den Absender geprüft, könnte das Album auch direkt aus den kosmischen Sphären geschickt worden sein. Back in Space könnte die neue Adresse lauten, hat sich Robert Schroeder doch dieses mal den interstellaren Themen gewidmet. Ein schöner Kontrast zu den vorherigen Chill-Out-Produktionen und sehr viel traditioneller, als wir es in den vergangenen Produktionen konsumiert haben. Wenig Gitarre, viele Sequenzen und Schroeder-Leads machen das neue Album hörenswert. Robert, bleib ruhig noch ein bisschen in deiner neuen Umlaufbahn...