em:Blick
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Rezension

„Calaboose Islands“ sind Gefängnisinseln, und um die geht es auf dem aktuellen Album von Mike Hans Steffl. Sieben Titel, knapp 75 Minuten Laufzeit, jeder Track eine Insel – viel Stoff, ein Thema mit vielen Variationen bzw. sieben verschiedenen Inseln und Gefängnissen.
Mike schreibt dazu, keines der Gefängnisse würde mehr als solches genutzt, die Natur erobert sich ihren Bereich wieder zurück. Unter der friedlichen Oberfläche aber könne man noch immer das erlittene Leid der Gefangenen spüren.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Rezension

Fast ein Jahrzehnt hat sich Lambert mit einem Nachfolger zu seinen letzten Solo-Album 'Drachenreise' gelassen. In dieser Zeit ist er aber alles andere als musikalisch untätig gewesen oder hat sich auf sein Label 'Spheric Music' beschränkt. Auf diversen anderen Alben anderer Musiker, unter anderem Bertrand Loreau und Johannes Schmoelling, konnte man seinen Namen als Beitragender lesen. Und siehe da, auf 'Bon Courage' wird wiederum Johannes als Mit-Komponist gelistet. Wenn auch explizit nur bei einem der Tracks, so findet der Schmoelling-Kenner auch bei anderen Titeln vertraute Sounds und Strukturen wieder. Die langjährige Zusammenarbeit hat ihre Spuren hinterlassen, und das ist positiv gemeint.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Rezension

Im Spätsommer 2022 ist Mark Shreeve gestorben. Mark war einer der Musiker, die die analoge Technik in der Elektronikmusik hochgehalten hat und mit in seiner Musik unsterblich machte. Das hat er seit den 1980er Jahren unter seinem eigenen Namen, in den Formationen Redshift und ARC und in gemeinsamen Produktionen mit anderen Künstlern unermüdlich getan.
Man mag von Tribute-Alben halten was man will – „BERLIN – A Tribute Album For Mark Shreeve“ ist unbedingt empfehlenswert, aus verschiedensten Gründen. Sechzehn Gründe sind fein säuberlich in der Trackliste des Albums aufgeführt. Ein anderer Grund ist das unglaublich umfassende und umfangreiche Booklet: 43 Seiten, die nicht einfach „nur“ bebildert sind, findet man nicht alle Tage.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Rezension

Der in London ansässige Elektronik-Musiker Colin Rayment veröffentlicht bereits seit einigen Jahren Alben und hat dabei seinen eigenen, wieder erkennbaren Stil entwickelt, der Ambient, warme melodische Sounds und Elemente der Berliner Schule vereinigt. Auf seinem neuesten Album "Time Dilation" setzt er sich mit derm physikalischen Pänomen der Relativität auseinander. Für einen sich (sehr, sehr...) schnell bewegenden Beobachter vergeht die Zeit langsamer, so dass theoretisch Reisen in die Zukunft möglich werden.
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- Geschrieben von: Alfred Arnold
- Kategorie: Rezension
![[‘ramp] – arp-en-ciel](/images/music/arpenciel.jpg)
Noch kein Jahr ist vergangen, seit „Happy Days Are Here To Stay“ erschienen ist, da veröffentlicht Stephen Parsick das nächste [‘ramp]-Album mit dem schönen Titel „arp-en-ciel“.
Eigentlich ist „arp-en-ciel“ nicht das neueste Album von [‘ramp], denn es sollte schon vor einem Jahr erscheinen, als plötzlich Klaus Schulze verstarb. Stephen Parsick, der in seinem musikalischen Schaffen stark von Klaus Schulze beeinflusst wurde, entschloss sich, „arp-en-ciel“ zu verschieben, um nicht auf den Zug der vielen KS-Tributes aufzuspringen. Stattdessen kam zunächst „Happy Days Are Here To Stay“ an die Öffentlichkeit. Ich kann diesen Entschluss bestens nachvollziehen, denn die Einflüsse sind deutlich auszumachen. Es ist aber eben kein KS-Tribute, sondern Parsicks Werk als [‘ramp].