
Nach dem eher erd-verbundenen Thema der Metalle nimmt Bernd-Michael Land uns auf seinem neuesten Album mit in die Weiten des Alls. Anlass ist die JUICE-Mission der ESA, mit der eine Reihe von Jupiter-Monden erforscht werden sollen.
Der besondere 'Clou' des Albums: Als Input und Ausgangspunkt dienten unter anderem Messwerte der elektromagnetischen Abstrahlungen von Sternen und Planeten. Schall gibt es im Weltall nicht, aber in der Astronomie nutzt man gerne das Prinzip der 'Sonifikation', um solche Messwerte in für den Menschen empfindbare Töne zu übersetzen. Auf "Juice" wurden diese Messwerte etwas anders verwendet: Anstelle einer einfachen eins-zu-eins-Umsetzung werden sie in den Kontext eines Albums gestellt. Und dieser Kontext ist die musikalische Beschreibung von JUICE's Reise, und was sie am Zielort mit ihren Instrumenten empfangen wird. Das erinnert mich an Robert Schroeder's Klassiker "Galaxie Cygnus A" von 1982.




